Mittwoch, 14. Januar 2009

Malaysien Teil 3: PENANG

eine Peninsula mit der Hauptstadt GEORGETOWN, wo wir die "Couch" in einem Hostel (gratis) mit Baeckerei mitten in LITTLE INDIA (Fotos) surften.


Schoene Beleuchtung an der Waterfront, wo wir von (mind.) 16jaehrigen angemacht wurden (fahren alle mit Mopeds).


Verbotsschilder etc werden hier nicht so streng befolgt (am tourist. RED GARDEN NIGHTMARKET).


In der Frueh hatten wir ein langes Gespraech mit unserem Gastgeber Jerry ueber die unterschiedliche Entwicklung der Asiaten (bis ca. 30 altern sie langsamer, dann aber schneller bzw. gleich) und das Thema VISUM kam wieder auf. Also doch, wir erfuhren, dass wir wirklich nur 15 Tage bekommen, wenn wir nach Thailand ueber Land einreisen und Penang ist die letzte Station, an der wir das 60 Tage Visum bekommen koennten. Pech aber, es war WE und der Montag ein muslim. Feiertag.

In dieser Moschee hatten wir eine gratis Fuehrung mit anschliessender Diskussion zum Islam. Auf meine Frage, ob es leicht fuer ihn waere, gaenzlich auf Alkohol zu verzichten, antwortete er folgendes: im Paradies gibt es einen Fluss voll mit Milch und Honig etc UND Alkohol, so viel man will. Aha, eine ziemlich kindische Anschauung vom Leben nach dem Tot. Ich wusste auch nicht, dass sie Schweinefleisch deswegen nicht essen, weil sie glauben, dass darin durch Kochen unzerstoerbare Parasiten und Wuermer sind, die durch Verzehr in ihren Blutkreislauf gelangen und sie krank machen (im Alter). Okaaayyy.

Durch CHINATOWN ging's ueber eine alte chines. Siedlung am Wasser zum Shopping Center.



Am naechsten Morgen waren wir mit den Couchsurfern Kendra und Ken zu einem chines. Dim Sum Fruehstueck verabredet. Wow, gute Erfahrung, muss ich aber (morgens) nicht nochmal haben. Die Asiaten essen ja morgens, mittags und abends das Gleiche: fettig, herausgebacken, "gelb", klein geschnitten etc. Geschmeckt hat's meistens und mit vollem Magen ging's in den BOTANISCHEN GARTEN zu den Affen.


Kendra hat uns den ganzen Tag herumgefahren und uns alle moeglichen TEMPEL gezeigt. Sie hat uns sehr viel interessantes ueber die verschiedenen Buddhas, Braeuche, Gebete, ... erzaehlt.


Dazwischen waren wir auf einem Nachmittagsmarkt mit toller Break-/ Streetdance Show.

Im siamesischen Tempel BUPPHARAM gab's einiges Sonderbares zu sehen. Sie glauben WIRKLICH, dass dies der Koerper eines Moenches ist, der waehrend dem Gebet/ Meditation starb und durch seine Faehigkeiten im Tot noch so verbleiben kann (seit Jahrzehnten). Kein Wunder aber, wenn man erfaehrt an was sie sonst noch so glauben (schlimme Buddhas, die in der Wohnung herumlaufen und alles moegliche anstellen etc.). SEEEEHR interessant. Und wieso muss man dann fuer sein Glueck immer zahlen?? (siehe Fotos: der 2.groesste SLEEPING BUDDHA).



Im WAT CHAIYAMANGALARAN THAI BUDDHIST TEMPEL:

Auf dem Markt hat uns Kendra noch 2 weitere "Koestlichkeiten" bestellt. iiih, auf ihr Essen sind sie auf Penang wirklich sehr stolz:

CHENDOL = zerstossene Eiswuerfel, angefaerbt mit verschiedenen Geschmaeckern, mit irgendeinem Gelee darueber UND Bohnen und Mais

den Namen des naechsten Gerichtes hab ich vergessen bzw verdraengt. Es ist saeuerliches Obst und Gemuese mit Octopus und Shrimpsauce.

Weiter ging's durchs schoene Stadtzentrum ins Touristen-/ Urlauberviertel zu einem Markt, auf dem uns das Essen mehr angesprochen haette. Aber es gab ja auch anderes zu sehen.

Wir haben noch ein paar couchsurfer in einer Bar mit Blick ueber die Stadt getroffen und es wurde sogar ein Lied fuer uns gesungen.

DAS war ein wunderschoener, sogar lehrreicher letzter Tag in Penang und ich habe wirklich das Gefuehl die Halbinsel und ihre Kulturen, Religionen etc. halbwegs kennengelernt zu haben.

Dienstag, 13. Januar 2009

Malaysien Teil 2: Weihnachten in den Bergen

Auf in die CAMERON HIGHLANDS fuer ein ruhiges, idyllisches Weihnachten in eine gemuetlichen Huette mit toller Aussicht. Ha, denkste! Zimmer mit eingezogenen Waenden im Korridor, ohne Fenster, steriles weiss, leeres Hostel - so schien es (zum Trost gab's unsere 1. Milka). Die Inhaber waren aber freundlich, fleissig und fuersorglich und mit viel Vorstellungskraft sah die Lounge (mit grossen Fenstern) auch ganz gemuetlich aus. Sehen tut man aber nicht nur die "Berge", sondern Hochhaueser, Starbucks und andere Fastfoodketten, Souvenirstaende und Touristen ueberall.

Das Wetter war passend fuer Weihnachten eher schlecht, regnerisch und kuehl. Genau das Richtige fuer uns nach dem heissen Kuala Lumpur.

Am 24. haben wir eine 4,5 stuendige TEATOUR gemacht, darin inkludiert war ein Abstecher in ein "traditionelles" Aboriginesdorf. "Traditionell" gibt's aber in Malaysien nicht mehr wirklich und keiner von uns wollte Fotos machen (sah eh alles so aus wie sonst). Dafuer hat sich - passend zur Ankunft der Touristenbusse (mah, wie ich das eben eigentlich hasse) - die halbe Marktgemeinde mit ihren Motorraedern versammelt und Fotos VON UNS gemacht. Echt peinlich.

Die Teetour selber war aber sehr interessant und die Landschaft wunderschoen.



Vom Gipfel des hoechsten Berges gab's bis auf Wolken/Nebel nichts zu sehen. Die Asiaten finden aber selbst da einen Grund zum Fotografieren. Mir hat aber wieder getaugt, was der Fuehrer zu den unterschiedlichsten Pflanzen zu sagen hatte.

Den Nachmittag haben wir gemuetlich bei Tee und Kekserln verbracht, am Abend waren wir schoen essen und ich hatte sogar den selben Pulli an wie vor 1 Jahr zu Weihnachten in New York.



Danach sind wir zu DANIEL's JUNGLE BAR, wo wir mit Backpackern beim Lagerfeuer! (zu Weihnachten) sassen. Und es war sogar "so kalt", dass ich meine Jacke anziehen konnte (ca 16 Grad). Puenktlich um Mitternacht mussten wir wieder im Hostel sein (Sperre).

Am naechsten Tag war das Wetter so schlecht, dass wir nicht wandern gehen konnten und den ganzen Tag bei Buch und Internet verbracht hatten. Was uns eigentlich auch sehr gut getan hat, haette ich nicht vergeblich auf eine Antwort von Russ gewartet. Nicht mal ein Weihnachtsgruss, musste mich sehr zusammen reissen ...

Cornelia hat jemanden kennen gelernt, der uns mit nach PENANG nahm. Gratis! Was wirklich nett war, aber das Kleingeschriebene hatten wir nicht "gelesen": sehr langsame Fahrt, die Tueren haben wir immer zu laut zugeschlagen, wir durften waehrend der 6stuendigen Fahrt eigentlich nicht trinken und essen (aber wer haelt das aus?), die Fuesse (ohne Schuhe) durfte Cornelia auch nicht rauftun (sie ist ziemlich gross und hatte kaum Platz). War wieder ne witzige Erfahrung. Man sagt ueber die Malayen: Schlag ihm ins Gesicht, und er lacht, mach irgendwas beim Auto und er wird wirklich boese.

Montag, 12. Januar 2009

Malaysien Teil 1

Ahhh, Malaysien, ein Land, in dem sogar der Busfahrer haelt, wenn nur 1 Fahrgast aufs Klo muss (aehm, ja, ich natuerlich). Merkte immer wieder, dass ich koerperlich wieder auf REISEN umstellen musste.

Nach 260 km endlich in MELAKA: "THE historic city state of Malaysia", 1511 von den Portugiesen erobert und 1641 von den Hollaendern.

Cornelia's Couchsurferhost, Jimmy, lebt in einer streng bewachten Luxus-Studentenanlage mit Swimmingpool etc. Eigentlich darf er aber keine Gaeste uebernacht haben, weshalb wir uns (immer wieder) rein- und rausstehlen mussten (mit unseren riesen Rucksaecken, sehr unauffaellig).

Malaysien ist in vieler Hinsicht europaeischer als man denkt. Es ist ziemlich touristisch (Asiaten), aber eigentlich gibt's nicht soo viel zu sehen (die Asiaten fotografieren ja grundsaetzlich immer alles). Fuer uns war Malaysien daher das Land des Fortgehens und Essens (am Markt). Die 3 Hauptkulturen sind hier malaysisch, indisch und chinesisch.


Stadt


Russ war natuerlich auch immer wieder praesent. Mich hat's staendig zum Internet getrieben, um mit ihm (video)zu skypen (er hatte Traenen in den Augen, weil er mich soo vermisst - suess!)

Sonnenuntergang am Huegel bei der Paul's Chapel. Sieht Jimmy nicht aus wie Mogli?



Nightmarket in Chinatown, echt toll!!

KUALA LUMPUR: heiss, heiss, heiss, dreckig, staubig und heiss!!

Die Ankunft ein Albtraum, ich haette fast schlapp gemacht mit meinem schweren Rucksack und dem "klima" dort. Cornelia's CS-Host war auch nicht sehr herzlich und Mitternacht (vor ihrem Gebet) mussten wir immer daheim sind (hatten keinen Schluessel, schliefen bei ihr teilweise zu 5. im Zimmer, heiss, heiss, heiss etc.)

Russ konnte ich vor seiner Abreise in die USA auch nicht mehr direkt erreichen. Sights gibt's in KL keine.

ABER: wir wurden - dank Cornelia - von einem lieben CS am Abend unserer Ankunft zu einer CS-x-mas-Party eingeladen. Nach ein paar Stunden haben wir dank schlechter Wegbeschreibung (eines Asiaten) auch endlich hingefunden. Wir konnten tatsaechlich einen Taxifahrer finden, der uns hinfuhr (die wollen hier alle nix verdienen und lehnten uns ab, kennen auch ihre Umgebung nicht). Rechtzeitig zur Buffeteroeffnung kamen wir an. Und was fuer ein Buffet!!!! So viele Leute aus verschiedendsten Laendern und Kulturen brachten etwas mit, endlich gab's wieder mal gruenen Salat mit Balsamicodressing. Sogar Packerl haben wir bekommen.


Die 2 Jungs haben uns fuer den naechsten Tag auch noch ins Hilton zum Essen eingeladen (Buffet, kannte ich ja schon von Melbourne). Cornelia beim Hinfahren: "ich wuerd jetzt aber lieber auf eine Berghuette und Kasspaetzle essen". Es war ein sehr netter Abend und die Jungs haben uns (vorbei an den Twin Towers) zur naechsten Verabredung mit Cornelia's CS Nanie in die SKYBAR im Traders Hotel begleitet. Wow, die geilste Bar, in der ich je war, mit Swimmingpool und allem drum und dran.



Am naechsten Tag waren wir mittags mit meiner chines. CS Isabel zu einem chines. Brunch in einem luxurioesen Chinaresti verabredet. Na servas, man goennt sich ja sonst nix. Sie hat uns traditionelle chinesische Speisen bestellt, wir "mussten" alles kosten, danach sagte sie uns erst, was wir assen. Meist gut, aber alles weiss und gelb und GOTT SEI DANK!!! hat sie mich nicht gezwungen (und auch nicht linken koennen) Chickenfeed zu essen. IIIIgggiittttigitt!

Nach Handy- (gefaelschtes Nokia, made in HUNGRARY,waaasss?!) und Weihnachtskekserl-shoppen (immer wieder Einkaufscentrum, draussen war's einfach zu heiss) haben wir uns mit Gaurav, dem indischen Jungen vom Weihnachtsfest (und Hilton) zum indischen Essen verabredet. Ja, wieder essen und alles wurde uns bezahlt.


DAS war KL.