Freitag, 16. Januar 2009

THAILAND: ISLANDHOPPING - wow, wir sind ja im URLAUB!!! (Fotos folgen)

Nach Thailand wollt ich eigentlich nie, war nur in meinem Plan, weil Bangkok die Endstation im ROUND THE WORLD TICKET ist und urspruenglich waer ich ja sogar Singapur-Bangkok geflogen.

Ich bereue nicht meinen Flug verfallen lassen zu haben.

THAILAND ist nach Fiji das beste Urlaubsland. Innerlich hatte ich mich gar nicht auf Strandurlaub eingestellt, obwohl ich wusste, dass wir ab Langkawi meist nur mehr von Insel zu Insel huepfen. Sooo geil!!

1. KO TARUTAO: eine Insel, auf der es kein Internet gibt (und ich somit gar nicht viel an Russ denken bzw. auf Nachricht von ihm hoffen konnte, was eine Befreiung war). Sie liegt im Nationalpark (200 Baht Eintritt) und ist daher wenig bevoelkert und es gibt kaum Touristen. Wir haben uns in ein Zelt in 1. Reihe (direkt am Strand) eingemietet. Wow, so unkompliziert und ohne Arbeit war ich auch noch nie campen. Es gibt nur ein Restaurant und einen Supermarkt fuers aller Noetigste. Ruhe und Entspannung pur!

Wir haben uns auf den 8 km langen Weg zu 2 weiteren Straenden gemacht, mussten aber nur die Haelfte marschieren, wurden meist von Einheimischen (Arbeitern) im LKW mitgenommen. Der Marsch zum 'WASSERFALL' durch den Jungel war echt schoen, alleine und ungestoert hatten wir dort unser eingepacktes Lunch (zerdrueckte Sandwiches und Obst, hmmm) und Trinkwasser direkt von der Quelle. Und ein kuehles Bad. Nur still sitzenbleiben konnte man nicht im Wasser, sonst knabberten einem die Fischchen an.

Fast am AO SONE BEACH angekommen, faengt es ploetzlich zu schuetten an und wir mussten ueber diese Bruecke um Unterschlupf zu finden. Auf der Haengematte haben wir dem Regen gelauscht. Einfach toll!!



Den Strand konnten wir uns aus Zeitgruenden nur noch kurz anschauen (Daemmerung), sofort nach Ankunft im Camp sind wir auf Cameron (von Langkawi) getroffen. Gleich weiter zum Aussichtspunkt aufs Cliff fuer den "Sonnenuntergang". Ahh, alles so unkompliziert und schoen. Kaum Touristen, toller, weiter Strand. Ein Traum.






Beim Abendessen sind wir aber doch auf ein paar nette Leutchen gestossen: haben Chuck und seinen Sohn MacKenzie aus Californien (Eureka, da war ich) kennengelernt, mit denen wir uns laaange unterhalten haben. MacKenzie lebt fuer ca 1 Jahr in Thailand, Chiang Mai, und konnte uns viele Tipps geben, auch Empfehlungen zum traditionellen Essen. Auch auf sie sollten wir wieder treffen.

Unsere Faehre zu KO LIPE sollte irgendwann zwischen 12:30 und 14 Uhr fahren - so genau weiss das hier ja niemand. Egal! Wir haben uns mit Cameron noch ein Kanu geborgt und sind fuer ca 2 Stunden durch die MANGROVEN gepaddelt (Fotos hab ich davon leider keine aus Angst vor Wasser im Kanu).

Die Faehre liess laenger auf sich warten (aber tolle Szenerie) und aufgrund von Ebbe musste ich meine 1. Longtailbooterfahrung machen. War aber gut.


2. KO LIPE: hier sind die Seagypsies zu hause, die vor einigen Jahren den neu gebauten Pier einfach wegsprengten, damit die Faehren nicht anlegen und sie mit ihren Longtailbooten die Touristen zur Insel bringen koennen und somit Arbeit haben (daher ist der Strand leider vollgeparkt mit Booten).



Ko Lipe ist eine noch kleinere Insel (gar keine Autos, 10 min vom einen zum anderen Ende), aber mit viielen Touristen. Trotzdem schoen hergerichtet, hat Charme und hab ich auf Anhieb gemocht. An einem besseres Fleckchen zu sein, wenn der Freund mit einem per Facebook-mail Schluss macht, koennt ich mir gar nicht vorstellen und endlich Gewissheit zu haben, machte alles ein bisschen einfacher. Traenen flossen seither keine mehr, aber ueber ihn hinweg bin ich noch lange nicht.

Mit Francesco (aus Langkawi, hier wiedergetroffen) haben wir uns zum SCHNORCHELN verabredet. Wir haben spontan eine TOUR gebucht (Cornelia am Longtailboot), die echt jeden Baht wert war (500 inkl Ausruestung und Essen). So ging's von Korallenriff zu Riff und Sand zu Strand. Traumhaft. Jetzt versteh ich, wieso man suechtig nach Tauchen wird! Hab sogar ein Seepferdchen gesehen. Und die vielen Farben!!

Um 16 Uhr zurueck am Strand, sind die Amis von Ko Tarutao fast ueber unsere sonnenverbrannten Koerper gestolpert und wir haben unseren versprochenen Cocktail (Mai Thais) plus Essen von Chuck, der ja ohne Budget reist:), bekommen.



Am letzten Tag hat sich die Insel nochmal von ihrer Schokoladenseite gezeigt.



Unsere (guenstigste) Unterkunft - 150 Baht fuer uns zwei - von innen, von vorne (Resti von der Pooh-baeckerei aus) und aussen.



Auf der Faehre haben wir das Grazer Paerchen wieder getroffen, mit denen wir auf Ko Lipe angekommen sind. Carina hat uns damals Tipps gegeben, wie wir am sichersten (wegen meiner Seeuebelkeit) und guenstigsten nach Ko Lanta kommen. Statt in 5 Stunden mit dem Speedboot sind wir 9 h mit Faehre (wieder zurueck nach Pak Bara), Bus (umsteigen in Trang), Faehre, Bus angereist, aber zum halben Preis! Und sie hat uns "gewarnt" - auf Ko Lanta will man nicht nur ein paar Tage bleiben ...

3. KO LANTA: ein Traum!! Mir hatte das Herz geblutet, dass wir Ko Lipe verlassen mussten, aber ich habe echt einen guten Tausch gemacht. Dank Cornelia; ich waer sonst sicher nicht hin. Die Unterkunft ein Luxus-Bungalow (spontan gebucht aus einem Katalog in Trang) um 500 baht pro Nacht mit Massagehuettchen, Bar, Restaurant, Schattenplaetzen, ... alles direkt am Strand (eigentlich wollten wir uns an einem Tag mit einem Resort verwoehnen, aber bereits das war so gut, dass wir uns dagegen entschieden haben). Der Strand ein Hammer, lang und mit vielen schoenen und chilligen Bars/ Restaurants und Seafood-BBQs (Foto), aber ohne diesen typischen Touristen. Vielleicht lag es an den Felsen am Strand, die das Baden bei Ebbe fast unmoeglich machten ... uns egal, wir haben ja noch ein paar Alternativprogramme - dazu spaeter mehr.

Russ hat in seinem Facebook-status angegeben, dass ER lonely und sad in New York ist. Daraufhin hab ich einen Tag mit seinem Schaf dokumentiert (siehe unten), ihm aber nie geschickt - bis dato nie auf seine mails (Fragen, wie's mir geht) geantwortet. Ich weiss einfach nicht, was ich sagen soll und von Tag zu Tag steck ich grad in einer anderen Phase des Vermissens, der Wut, Verletztheit etc. Waer einfach zu emotional und ich will mir Thailand dadurch nicht vermiesen.
Dachte, es wird peinlich, wenn ich da mit einem Stoffvieh auf der Insel rumrenne, aber wie sich zeigte, war ich nicht die einzige (Gordon aus Irland musste seinen Pinguin dazu holen) und die Thais sind echt ein verspieltes Voelkchen. Mir tat das komischerweise richtig gut. Siehe Fotos (nur bei der Oel-Massage hatte ich ihn nicht dabei, das hatte er sich nicht verdient, haha).










Einen anderen Tag haben wir mit 2 Italienern (Fede und Tommy) verbracht. Wir haben Scooter gemietet und sind zum wahrscheinlich schoensten Strand auf der Insel (und auf jeden Fall bisher) geduest - ohne Felsen, mit einem tollen Restaurant mit Liegeflaeche. Und auf wen sind wir da wieder getroffen? Auf Cameron von Langkawi.




Cornelia und ich hatten unseren letzten Abend (sie hatte andere Reiseplaene), den wir mit den 3 Burschen in der Rasta-Baby-Bar und einem weiteren schoenen Restaurant am Strand ausklingen liessen.

Cornelia war nach dem Fruehstueck weg, ich bin zum Strand und gleich wieder auf Karin aus Holland getroffen (mit ihr hatte ich schon oefter geredet), durch die ich auch schon Mel aus Schottland kannte. Spontan hab ich mich ihnen angeschlossen, mir mit ihr einen Scooter gemietet und ihnen den Weg zu meinem Lieblingsstrand mit -restaurant und -speise (SOM TUM = spicy gruener Papayasalat) gezeigt. Diesmal blieb auch noch Zeit um vorbei an den Elefanten zum Viewpoint zu fahren.



Mit Mel bin ich abends noch in die Stadt am Pier gefahren, auf Mango-sticky-reis (meine weitere Lieblingsspeise) und laange, sehr interessante Gespraeche ueber Meditation, etc. Ins Vipassana-Meditationscenter wurde ich aufgrund von Platzmangel nicht aufgenommen (Cornelia schon), worum mir gar nicht leid war, denn 10 Tage von meinen verbleibenden Wochen dafuer herzugeben in diesem wunderschoenen Thailand, war mir dann doch zu viel und schade. Und Mel hat mir eben gesagt, dass ich 3 Tage in einen Tempel in Bangkok gehen und dort etwas ueber die Vipassana-Meditationsform lernen kann.

Auf dem Heimweg sind wir an einem Fest vorbeigekommen und wieder auf Marek und Carina gestossen, ein Paerchen aus Wien, das mir Mel beim 1. Treffen schon vorgestellt hat.



Der naechste Tag war anstrengend, trotz "nichtstuns" - ich musste mein Visum verlaengern und dafuer den GESAMTEN Weg zurueck nach Malaysien fahren (Sonnenuntergang von der Faehre aus). Nach ueber 12 Stunden endlich daheim angekommen (bin mittlerweile in eine billigere Unterkunft - Homestay, mit den Thais in einem grossen Raum um nur 150 baht - siehe Foto), muss ich erfahren, dass ein Freund verstorben ist. Schoen, dass jemand fuer mich da war. Mel und Karin haben mich mit dem Moped von daheim abgeholt (waren schon verabredet, urspruenglich zum Thaiboxkampf) und wir sind wieder auf Mangostickyreis und in eine Bar auf ein gemuetliches Getraenk zum Ablenken. Das hat gut getan! Liebe Menschen.

4. KO PHI PHI: eine Partyinsel, auf die ich eigentlich nur wollte, weil ich eine CS Freundin dort hatte (Kyla), bei der ich bleiben konnte und die auch meinte, dass ich hier meine Reisekasse ein bisschen aufbessern koennte. Dass Ko Phi Phi nicht Ko Lanta sein wird, wusste ich, aber dass sie da eine richtige, uncharmante, graue "Stadt" draufgebaut haben, ... So ne Verschandelung. Aber ich hatte trotzdem richtig viel Spass dort und bald auch die schoenen Flecken, von denen es auch einige gibt, dieser Insel entdeckt.

Nachdem ich mit Kyla im beruehmten PAPAYA essen war (grosse Portionen), klapperte ich die Bars ab um das beste Angebot einzuholen und hab dabei auch die Umgebung erkundet.

Mit Kyla's Freund Daniel und einigen Couch surfern sowie dem Wiener Paerchen Carina und Marek bin ich in die Raggae-bar (Boxring) und Tigerbar zu den FREE BUCKETS!!!



Mit Carina hab ich mich am naechsten Tag zum Fruehstueck verabredet. Danach waren wir am VIEWPOINT! Wow!




Strand erinnert leider eher an den Hausmeisterstrand in Bibione.


Am Abend verteilte ich von 20 Uhr bis Mitternacht Flyer fuer die APACHE-Bar (am Strand). Ein riesen Spass! Va weil ich dadurch fast alle jungen Leute der Insel kennen lernte.

Um halb 1 bei der Bar angekommen, sollte ich mich nur noch hinsetzen, meine 3 gratis BUCKETS trinken (je im Wert von ca 500 baht) und spass haben, anwesend sein. Haeh?! Wow! So laesst es sich gut schaffen. Viele Maenner (Anteil in der Bar ca 70 % - hat das was damit zu tun, an wen ICH die Flyer geben wollte:), die mich anredeten, weil sie mich vom Flyerausteilen erkannten ... echt lustig, und Cameron ist auch noch aufgestanden zum Feiern. Haben im Sand getanzt und ich hab dafuer auch noch zusaetzlich 500 baht bekommen, waehrend die anderen Geld ausgaben. Toll!!!!

Am naechsten Tag bin ich erst spaet raus und alleine zum LONGBEACH gewandert (ca 30 min ueber Felsen, durch den Dschungel etc). Es fahren zwar Longtailboote hin, aber es war trotzdem viel weniger los, va Familien, keine Partymacher. Echt schoen.

Und auf dem Weg so schoene Bays mit noch weniger Leuten und da Ebbe war, konnte ich auch alles am Sand zurueckgehen.







Wow, jetzt habe ich wirklich tolle Seiten von Phi Phi kennengelernt und wollte doch noch laenger bleiben. Ich hatte aber schon beschlossen, Ko Phi Phi hinter mir zu lassen und mit Cameron in einen Nationalpark zu fahren.

Den letzten Abend haben wir daher auf der nobleren Seite der Insel in einer Bar beim gratis-Buffet verbracht und uns Fruchtshakes geholt und mit im 7 Eleven gekauften Thai-whiskey aufgebessert:) Am selben Abend war die "Abschlussfeier" eines Divemasters (im MOSKITO DIVE SHOP "von" Daniel). Den armen haben sie in weniger als 1,5h fast umgebracht. Zuerst musste er 1 Flasche Bier unter Wasser trinken (Wechselspiel mit Mundstueck).

Das war die Truppe (Daniel in der Mitte und links daneben Kyla)


Danach haben sie ihm alles moegliche in den Schnorchel gefloest und ein riesen Bucket war auch noch dabei.


Dann ging's schnell weiter in eine Bar, wo er nach ca 7 Shots umfiel. Der Nachhauseweg war aber echt lustig.



Am naechsten Tag ging's mit Cameron auf die Faehre nach KRABI.

Donnerstag, 15. Januar 2009

Malaysien Teil 4: Silvester auf ner Insel

LANGKAWI - unsere letzte Station in Malaysien und meine 1. Insel seit Fiji, dh wieder die gefuerchtete Faehrfahrt - da ich unter Seekrankheit leide. War diesmal aber wie Busfahren, super! Foto: Longtailboot, mit denen ich auch noch oefter unterwegs sein sollte.

Leider machte Langkawi aber mit ihren zahlreichen Touristen und vielen Baustellen nicht gleich den 1. besten Eindruck auf uns. Egal, gleich im "Taxi" (es gibt keine Oeffis auf Langkawi) haben wir 2 nette Burschen (Francesco aus Spanien und Cameron aus Boston) kennen gelernt, auf die wir spaeter immer wieder treffen sollten.

Mit Nanie, die CS aus KL (Skybar), und ihren Freund Lauri (aus Finnland) haben wir uns damals schon verabredet um gemeinsam Silvester auf Langkawi zu feiern. Am Tag davor haben wir uns zu 4. ein Auto gemietet (80 Ringgit = ca 17 Euro), um schoenere Fleckchen der Insel zu erkunden. Und die gibt es wirklich.

Nanie wird fuer die naechsten 6 Monate auf Langkawi leben und in diesem Luxusresort arbeiten.




Mittagspause


Nanie ist eine ganz gewitzte. Wir haben uns ins 4Seasons eingeschlichen, den tollen Privatstrand dort genossen, sowie die Cocktailbar.


Nach ein wenig relaxen ging's zu den 7 Wells und Wasserfall.



Ein Geheimtipp von Nanie: eine japanische Baeckerei - mmmh, das beste Weckerl seit Wochen, und ein wunderschoenes Oertchen, wo sich die Schoenen und Reichen aufhalten.



Den letzten Tag im alten Jahr haben wir mit Fruehstueck am CENANG BEACH gestartet. Von Russ hatte ich immer noch nichts gehoert und als wieder die Traenen flossen, hat mich Cornelia mit einem tollen Kalender fuers neue Jahr ueberrascht (mit diesem Foto von uns). Jetzt konnte ich mich wieder - da sichtbar in meinem Kalender - auf Zukuenftiges freuen und habe mich innerlich und indirekt von Russ verabschiedet. Ich konnte es sowieso nicht aendern und habe daher an dem Tag den Flug nach Oesterreich gebucht. Mir ging es besser, endlich eine Entscheidung getroffen zu haben und mein Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.


Wie schon frueher im Blog erwaehnt, haben wir den Nachmittag mit dem Finden einer Agentur verbloedelt, die uns endlich ein Ticket zum KO TARUTAO NATIONALPARK verkaufte. Es ist etwas Umstaendlicher dort hinzukommen (kein direktes Boot). Mal sehen, ob die Strapazen das alles wert sind?!

DER SILVESTERABEND: gleich vorab, das geilste/ schoenste/ unkomplizierteste und "schnellste"Silvester, das ich je erleben durfte.

Auf dem Weg zu Cameron's Hostel (vom Taxi) sind wir noch ins Duty Free Einkaufszentrum und haben uns kleine Wodkaflaschen zum Anstossen fuer Mitternacht mitgenommen (je 7 Ringgit = ca 1,50 Euro; Wein haette mind. 8 Euro gekostet). Haben uns Green-Curry vom Thailaender geholt und sind mit ein paar Leuten bis ca 22 uhr im Hostel beisammen gesessen. Dann ging's auf in die Raggae-bar am Strand, mit Live-Band. Und jetzt kommt mein Grosscousin aus Oesterreich ins Spiel. Irgendwie hat er mir ueber Skype einen Kontakt zu einer Einheimischen namens Adec hergestellt, die ZUFAELLIG auch in der Raggae bar war und noch dazu die Band (Foto: Leena = Saengerin) kannte. Hatten soviel Spass und durch sie habe ich die Getraenke auch noch billiger bekommen (halber Preis fuer Einheimische).





Gruppen-Foto (findet ihr den Ladyboy?! rechts im Kleid)


DAS war ein Erlebnis!!! Fuesse im Sand, tanzen, mit so vielen Freunden, die sich einfach so wieder zusammen gefunden haben (Cameron - Foto mit mir - und der Spanier vom Taxi waren auch dabei = Francesco, im Foto oben ganz vorne links). Nach Mitternacht Strandspaziergang, auf dem Cornelia und ich Kenianer kennen lernten. Um 3 Uhr zurueck in der Bar, war nicht mehr viel los und gegen 4 sind wir ins Bett, um noch wenigstens 3,5 Stunden Schlaf zu ergattern.

In der Frueh ging's auf die ca. 9stuendige Anreise mit Bus-Faehre (nach Satun=Grenzuebergang)-Bus (Trang)-Faehre nach THAILAND zum NATIONALPARK. Perfekt, wir konnten das richtig geniessen und da alles so gut organisiert war, fast ungestoert unseren Kater ausschlafen.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Malaysien Teil 3: PENANG

eine Peninsula mit der Hauptstadt GEORGETOWN, wo wir die "Couch" in einem Hostel (gratis) mit Baeckerei mitten in LITTLE INDIA (Fotos) surften.


Schoene Beleuchtung an der Waterfront, wo wir von (mind.) 16jaehrigen angemacht wurden (fahren alle mit Mopeds).


Verbotsschilder etc werden hier nicht so streng befolgt (am tourist. RED GARDEN NIGHTMARKET).


In der Frueh hatten wir ein langes Gespraech mit unserem Gastgeber Jerry ueber die unterschiedliche Entwicklung der Asiaten (bis ca. 30 altern sie langsamer, dann aber schneller bzw. gleich) und das Thema VISUM kam wieder auf. Also doch, wir erfuhren, dass wir wirklich nur 15 Tage bekommen, wenn wir nach Thailand ueber Land einreisen und Penang ist die letzte Station, an der wir das 60 Tage Visum bekommen koennten. Pech aber, es war WE und der Montag ein muslim. Feiertag.

In dieser Moschee hatten wir eine gratis Fuehrung mit anschliessender Diskussion zum Islam. Auf meine Frage, ob es leicht fuer ihn waere, gaenzlich auf Alkohol zu verzichten, antwortete er folgendes: im Paradies gibt es einen Fluss voll mit Milch und Honig etc UND Alkohol, so viel man will. Aha, eine ziemlich kindische Anschauung vom Leben nach dem Tot. Ich wusste auch nicht, dass sie Schweinefleisch deswegen nicht essen, weil sie glauben, dass darin durch Kochen unzerstoerbare Parasiten und Wuermer sind, die durch Verzehr in ihren Blutkreislauf gelangen und sie krank machen (im Alter). Okaaayyy.

Durch CHINATOWN ging's ueber eine alte chines. Siedlung am Wasser zum Shopping Center.



Am naechsten Morgen waren wir mit den Couchsurfern Kendra und Ken zu einem chines. Dim Sum Fruehstueck verabredet. Wow, gute Erfahrung, muss ich aber (morgens) nicht nochmal haben. Die Asiaten essen ja morgens, mittags und abends das Gleiche: fettig, herausgebacken, "gelb", klein geschnitten etc. Geschmeckt hat's meistens und mit vollem Magen ging's in den BOTANISCHEN GARTEN zu den Affen.


Kendra hat uns den ganzen Tag herumgefahren und uns alle moeglichen TEMPEL gezeigt. Sie hat uns sehr viel interessantes ueber die verschiedenen Buddhas, Braeuche, Gebete, ... erzaehlt.


Dazwischen waren wir auf einem Nachmittagsmarkt mit toller Break-/ Streetdance Show.

Im siamesischen Tempel BUPPHARAM gab's einiges Sonderbares zu sehen. Sie glauben WIRKLICH, dass dies der Koerper eines Moenches ist, der waehrend dem Gebet/ Meditation starb und durch seine Faehigkeiten im Tot noch so verbleiben kann (seit Jahrzehnten). Kein Wunder aber, wenn man erfaehrt an was sie sonst noch so glauben (schlimme Buddhas, die in der Wohnung herumlaufen und alles moegliche anstellen etc.). SEEEEHR interessant. Und wieso muss man dann fuer sein Glueck immer zahlen?? (siehe Fotos: der 2.groesste SLEEPING BUDDHA).



Im WAT CHAIYAMANGALARAN THAI BUDDHIST TEMPEL:

Auf dem Markt hat uns Kendra noch 2 weitere "Koestlichkeiten" bestellt. iiih, auf ihr Essen sind sie auf Penang wirklich sehr stolz:

CHENDOL = zerstossene Eiswuerfel, angefaerbt mit verschiedenen Geschmaeckern, mit irgendeinem Gelee darueber UND Bohnen und Mais

den Namen des naechsten Gerichtes hab ich vergessen bzw verdraengt. Es ist saeuerliches Obst und Gemuese mit Octopus und Shrimpsauce.

Weiter ging's durchs schoene Stadtzentrum ins Touristen-/ Urlauberviertel zu einem Markt, auf dem uns das Essen mehr angesprochen haette. Aber es gab ja auch anderes zu sehen.

Wir haben noch ein paar couchsurfer in einer Bar mit Blick ueber die Stadt getroffen und es wurde sogar ein Lied fuer uns gesungen.

DAS war ein wunderschoener, sogar lehrreicher letzter Tag in Penang und ich habe wirklich das Gefuehl die Halbinsel und ihre Kulturen, Religionen etc. halbwegs kennengelernt zu haben.

Dienstag, 13. Januar 2009

Malaysien Teil 2: Weihnachten in den Bergen

Auf in die CAMERON HIGHLANDS fuer ein ruhiges, idyllisches Weihnachten in eine gemuetlichen Huette mit toller Aussicht. Ha, denkste! Zimmer mit eingezogenen Waenden im Korridor, ohne Fenster, steriles weiss, leeres Hostel - so schien es (zum Trost gab's unsere 1. Milka). Die Inhaber waren aber freundlich, fleissig und fuersorglich und mit viel Vorstellungskraft sah die Lounge (mit grossen Fenstern) auch ganz gemuetlich aus. Sehen tut man aber nicht nur die "Berge", sondern Hochhaueser, Starbucks und andere Fastfoodketten, Souvenirstaende und Touristen ueberall.

Das Wetter war passend fuer Weihnachten eher schlecht, regnerisch und kuehl. Genau das Richtige fuer uns nach dem heissen Kuala Lumpur.

Am 24. haben wir eine 4,5 stuendige TEATOUR gemacht, darin inkludiert war ein Abstecher in ein "traditionelles" Aboriginesdorf. "Traditionell" gibt's aber in Malaysien nicht mehr wirklich und keiner von uns wollte Fotos machen (sah eh alles so aus wie sonst). Dafuer hat sich - passend zur Ankunft der Touristenbusse (mah, wie ich das eben eigentlich hasse) - die halbe Marktgemeinde mit ihren Motorraedern versammelt und Fotos VON UNS gemacht. Echt peinlich.

Die Teetour selber war aber sehr interessant und die Landschaft wunderschoen.



Vom Gipfel des hoechsten Berges gab's bis auf Wolken/Nebel nichts zu sehen. Die Asiaten finden aber selbst da einen Grund zum Fotografieren. Mir hat aber wieder getaugt, was der Fuehrer zu den unterschiedlichsten Pflanzen zu sagen hatte.

Den Nachmittag haben wir gemuetlich bei Tee und Kekserln verbracht, am Abend waren wir schoen essen und ich hatte sogar den selben Pulli an wie vor 1 Jahr zu Weihnachten in New York.



Danach sind wir zu DANIEL's JUNGLE BAR, wo wir mit Backpackern beim Lagerfeuer! (zu Weihnachten) sassen. Und es war sogar "so kalt", dass ich meine Jacke anziehen konnte (ca 16 Grad). Puenktlich um Mitternacht mussten wir wieder im Hostel sein (Sperre).

Am naechsten Tag war das Wetter so schlecht, dass wir nicht wandern gehen konnten und den ganzen Tag bei Buch und Internet verbracht hatten. Was uns eigentlich auch sehr gut getan hat, haette ich nicht vergeblich auf eine Antwort von Russ gewartet. Nicht mal ein Weihnachtsgruss, musste mich sehr zusammen reissen ...

Cornelia hat jemanden kennen gelernt, der uns mit nach PENANG nahm. Gratis! Was wirklich nett war, aber das Kleingeschriebene hatten wir nicht "gelesen": sehr langsame Fahrt, die Tueren haben wir immer zu laut zugeschlagen, wir durften waehrend der 6stuendigen Fahrt eigentlich nicht trinken und essen (aber wer haelt das aus?), die Fuesse (ohne Schuhe) durfte Cornelia auch nicht rauftun (sie ist ziemlich gross und hatte kaum Platz). War wieder ne witzige Erfahrung. Man sagt ueber die Malayen: Schlag ihm ins Gesicht, und er lacht, mach irgendwas beim Auto und er wird wirklich boese.