Mittwoch, 4. Juni 2008

Nachtrag: Mai

habe 26. - 31. Mai nachgetragen.

Fotos und Rest folgen bald.

verstanden werden ...

"Es ist nicht wichtig wie oft wir uns sehen, dass wir dieselben Interesse haben, oder in irgendeiner Weise ähnlichen Dingen nachgehen (außer unserer Leidenschaft für Schoki!!! hihi) es ist nur wichtig dass wir einander haben. Ganz gleich auf welchem Kontintent wir uns aufhalten. Wir sind wie zwei Planeten, ich bin die Konstante, und du die, die drumherum reist, aber wir gehören zusammen!!" [Patricia, 2008]

Happy Birthday Patricia!! Ihr fehlt mir (Foto aufgenommen kurz vor meiner Abreise)!

Danke ...

... auch an all die anderen, dir mir ähnlich liebenswerte emails schreiben. Es ist unglaublich, was ich für tolle mails, Geschenke (va zu meiner Abschiedsfeier, ...) bekommen habe und ich denke noch immer sehr oft daran, werde es nie vergessen und wahrscheinlich auch nie zurück geben können.

Ihr seid super! Va die vielen aufmunternden, bestaetigenden Worte. DANKE!!!

Jetzt gehts mir wieder super! Bin aber auch wieder "on the road" - war in Kaikoura und jetzt bin ich in Nelson (mit einem Englaender unterwegs). Fotos und Berichte folgen. In ca 1h gibt's hier im Hostel hot chocolate pudding with ice cream. Mmmmmh. Ich lass es mir gut gehen!

Samstag, 31. Mai 2008

tags und nachts in Christchurch (mit Fotos)

Da ich quasi sesshaft war und wieder mehr Zeit fuer mich selber hatte, konnte ich wieder mehr mir glueckshormone-verschaffenden Sport treiben. Mich wundert, dass ich echt immer noch in so guter Kondition bin. Das netballspielen mit Anna und ihren Freundinnen war lustig, aber leider viel zu kurz. Haben in der Nacht und Kaelte im Freien gespielt (bin gesundheitlich sehr stabil - seit Ende Februar keine Halsschmerzen mehr, obwohl ja wieder Winter:). Und mit Michael war ich tatsaechlich beim Boxtraining. Das hat mir irrsinnigen Spass bereitet, ich war gut und fuehlte mich wie das "Million-Dollar-Baby". Dem will ich sicher spaeter auch mal nachgehen. Haett ja so gern ein Foto von mir gemacht, mit den einbandagierten Haenden und den riesen Handschuhen, war mir aber dann doch zu peinlich mitten im Studio die Kamera auszupacken. Muss ja nicht jeder wissen, dass ich ein touri bin. Bei der darauffolgenden kleinen Wanderung in Lyttelton konnte ich aber wieder ...

Dazwischen habe ich viele Stunden (bei Michael, siehe Foto oben) auf der Uni verbracht (Internet) und auch dort Kontakte geknuepft.

Fortgegangen bin ich extrem viel, Cecile war ja in der Stadt! 3 Naechte hintereinander, und jede Nacht war's lustiger und wurde es laenger. Die Clubs und Bars sind super, tolle Live-Musik, aber leider schmeissens dich bei den meisten um 2 Uhr raus (und das freitags!) und du kommst danach nur noch in einige rein, was bedeutet, dass sich in den Lokalen, die laenger geoeffnet haben, alles sammelt - die meisten sind dann sturz betrunken und ihr koennt euch eh vorstellen, wie's mich angegangen sind. Cecile taugts ned recht, dass i nix mit ihr mittrink (hatten ja Gott sei Dank eh immer noch andere Freundinnen dabei) - aufgrund von Geldmangel (und ausserdem koennte und wollte ich bei 10 Bier!! eh ned mithalten) - und es war merklich, dass sie dadurch keinen Spass mit mir haben wird bei weiterer gemeinsamer Reise. Haben die Zeit in Christchurch miteinander sehr genossen (an unserem letzten Tag, den Freitag, waren wir von 14 bis 4 Uhr frueh miteinander in Cafes und Bars unterwegs - mit Aine, einer 23jaehrigen irischen Lehrerin). Danach trennten sich unsere Wege. Ich hatte durch Michael am Samstag eine gratis-Mitfahrgelegenheit nach Kaikoura (und Sonntag zurueck), nachdem wir noch kurz zum Farmers Market nach Lyttelton gefahren sind (wow, die Einwohnerzahl hat sich dort mind. verdoppelt, super, dieser Trubel, da muss ich nochmal hin und wie der Zufall so will, findet dort ab Fr, den 13. das 10taegigeHarbour Festival of Lights statt!). Und ab da "alleine", hatte ich wieder mehr Zeit zum Fotografieren und mich packte - wie "befuerchtet" - wieder die Unternehmungs- und Reiselust ... es blieb nicht bei 1 Nacht in Kaikoura und wieder zurueck.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Nachtrag: Gerald

hab den 22.5. nachgetragen und Fotos zum letzten Eintrag.

Andi, Cati und Sindy ... euch wuensche ich mit all euren Freunden eine wunderschoene, unvergessliche Geburtstags- und Sponsionsfeier.

Eure Lisi, die die letzten Tage in einer Reisekrise steckte:

klar, dass es so kam, wie meist, wenn ich laenger oder zu lange auf einem Fleck verbringe. Fuehl(t)e mich nutzlos, "faul" und es wird/ wurde mir fad, keine Weiterreiselust mehr fuer Neuseeland, aber auch schon zu frueh fuer Australien (in meiner Reiseplanung). Ich tu mir schwer, einfach nur zu relaxen, nicht mehr Touri spielen und mich in hostels um Weiterreisemoeglichkeit und Freunde etc zu kuemmern ...

Ua hab ich mir das schon ziemlich nahe gehen lassen, dass mich immer wieder auf meiner Reise aeltere Semester aus Oesterreich, und NUR Oesterreicher, angehen und mich quasi als faules Pack beschimpfen etc. Und alle, auch vieler meiner Freunde, denken, ich sei "reich", weil ich mir diese Reise leisten kann. Wisst ihr eigentlich, dass ich von weniger als 20 Euro am Tag lebe und leben KANN! Jeder koennte sich das leisten.

Mit Michael und seiner Freundin Anna, bei denen ich momentan unterkomme, hatte ich tolle Gespraeche die letzten Tage und seitdem ist mir vieles ueber Oesterreich, die Arbeitsstruktur, das System etc klar geworden (viel negatives), was mir nicht leichter macht, wieder dahin zurueckkehren zu wollen. Auch sie haben noch nie glueckliche Oesterreicher gesehen, und ich in meiner ganzen Reise, obwohl ich bei vielen Leuten untergekommen bin, NICHT einen, der sich wegen seiner Arbeit beschwerte. Die Menschen sind relaxter, und stehen zu ihren Entscheidungen. Und zu meinen. Sie sind alle schon viel gereist, wissen, wie es ist, was man braucht und welche Erfahrungen man so macht. Ich bin geruehrt von so viel Verstaendnis von Fremden, wo ich ua auch hoeren musste, dass man daheim schlecht ueber mich redet, wegen meiner Reise. Ich sei egoistisch usw. Wenn viele nur wuessten, wie oft ich mir sogar tausende Meilen weg von daheim die Beine ausreisse, um rechtzeitig wohin zu kommen (zu Cati nach Fiji zb, obwohl ich noch nicht wollte und viele Kompromisse eingehen musste, San Diego abkuerzen, Mexiko usw teilweise auslassen etc), etwas abzuschicken, zu besorgen etc.

Menschen nehmen mich als total Fremde fuer laengere Zeit auf ... und wollen, dass es mir gut geht und mich einfach mal nur entspanne. Und ich kann nicht, weil ich wegen anderer ein schlechtes Gewissen habe, immer das Gefuehl ich muss weg, mehr sehen, mehr leute kennen lernen, mir faellt es schwer, tagelang in der selben Dusche, im selben Bett, in der selben Kueche zu sein. Nach ca 1 Woche gewoehnt man sich wieder halbwegs daran, dann muss man wieder weg und die neue Umstellung ist wieder nicht leicht. Dann die Jahreszeit, hormonell ws auch eine extreme Belastung, aber ich habe mich daran gewoehnt, bin schon fast wie die Inselbewohner geworden und laufe auch bei Minusgraden mit Rock herum. Heute frueh, um 3 beim 45minuetigen Nachhauseweg wurde ich von der Polizei aufgehalten und heimgefahren, weil sie meinten, ich DARF diese Strasse nicht alleine bei Nacht gehen ...

Sonntag, 25. Mai 2008

in Christchurch picken geblieben (inkl Fotos)

Noch bevor mich Gerald verlassen hat, habe ich das Hostel gewechselt - bin nur ueber die Strasse ins Stonehurst gezogen (10mal sauberer und sogar noch um 1 Dollar billiger) - in ein 4Bettzimmer mit 3 jungen Burschen. Von den Leuten dort habe ich aber nicht allzu viel mitgekriegt, weil ich dauernd unterwegs war.

Habe mich gleich fuer den naechsten Tag mit Klara verabredet ... waren laaange im Robert Harris Cafe (wo wir Coupons fuer 2 heisse Getraenke zum Preis von 1 haben), haben bei Cafe Latte und Chai Latte ausfuehrlich gequatscht. Ich habe das echt genossen. Ist wie daheim gewesen, wenn ich mich mit Freundinnen verabrede ... war ja sonst immer nur mit Maennern aus (ich arme, gell!).

Danach sind wir ins Canterbury Museum und in die Art Gallery (Foto: "I see red"-Ausstellung).

Ich hatte die letzten Tage versucht, Michael zu erreichen, einen Mann, den wir am 1. Tag in Auckland kennen gelernt hatten. Noch nicht mal daheim angekommen, ging's schon wieder zurueck ins Stadtzentrum - Michael war gerade auf dem Weg in eine deutsche Bar und ich konnte ihn gleich dort treffen. Er hat mich dann auch noch zu seiner Freundin nach Hause eingeladen - auf Pizza, Wein und DVD-Abend mit Freunden.

Am naechsten Tag war ich wieder mit Klara unterwegs. Morgens am Market beim Arts Centre und mittags bei einem Film des Humanrightsfestivals "The Walk to Beautiful" (aethiop. Dokumentarfilm ueber Fistulapatientinnen, wirklich unglaublich, an solche Sachen haett ich auch nie gedacht ... weil die Maedchen aufgrund Energiemangels zu klein sind, kann die Geburt in der Wildnis bis zu 1 Woche oder sogar 10 Tage dauern. Klar, dass das das Baby nicht ueberlebt. Aber das schlimmste sollte auf die Maedchen noch zukommen: durch die Anstrengungen der langen Geburt koennen die Blase oder ableitende Wege zerstoert sein und sie sind Inkontinent ... werden von den anderen im Dorf verstossen und haben kein (soziales) Leben mehr). Danach waren wir wieder im Harris Cafe und sind durch den botanischen Garten heimspaziert.

Total durchfroren wollte ich eigentlich nicht mehr ausgehen, habe mich aber mit Michael wieder in der deutschen Bar zum Rugbyschauen verabredet. "Leider" und ganz unabsichtlich bin ich erst aufgetaucht, als das Spiel fast vorbei war (haha). Ich habe aber den deutschen Inhaber kennen gelernt und nach meiner Frage, wie es kommt, dass er in Neuseeland ist und ein Restaurant eroeffnet hat (er war eigentlich am Bau beschaeftigt, vermisste aber das deutsche Essen und hat sich daher das Essen durch sein Restaurant zugaenglich gemacht), schenkte er mir doch glatt den uebriggebliebenen Apfelstrudel des Tages (am Sonntag hat er sowieso geschlossen und konnte ihn nicht mehr gebrauchen). Die Stammgaeste haben sich gewundert, wie ich das wieder geschafft habe ...

EXKURS: ich schaffe es sogar, dass ich - obwohl noch nie dort gewesen - auf der Gaesteliste auf gleich 2 Konzerten in Sydney stehe und fuer 21. und 22. schon verabredet bin. Habe in Vancouver durch Jeff (Freund von Parminder) Craig kennen gelernt, der mit einer Band auf Tour ist ... und in Facebook habe ich gelesen, dass er unterwegs nach Australien ist. Da habe ich ihn gleich angeschrieben und mal nur gefragt, wie lange er dort sein wird ... und so hat sich das eben wieder ergeben. Cool, oder!

Michael hat mich dann noch durch die wichtigsten/ tollsten Lokale der Stadt getourt, sein Freund, ein Fotograf, hat auch mal gemeint, ich solle bei ihm im Studio vorbeischauen und wir gehen auf einen Kaffee ... habe also echt schon viele Kontakte hier. Fad wird mir kaum, va nicht, weil ich jetzt bei Michael und seiner Freundin Anna wohnen kann (ein paar Strassen vom Hostel, stadtauswaerts).

Michael hat Klara (sie ist von Belfast zum Hostel gekommen) und mich samt Gepaeck heute vom Hostel abgeholt und wir sind auf ein fuer mich relativ exquisites Fruehstueck mit Freunden gefahren, danach noch in ein Cafe um einen anderen Freund zu treffen (der echt zufaellig morgen im gleichen Flieger wie Klara nach Europa fliegt auf Urlaub). Ein paar Stunden waren dann Klara und ich alleine in der sonntags relativ verlassenen Stadt unterwegs (shoppen und Internet) bis uns Michael wieder abgeholt hat um mit uns nach Sumner und Lyttelton zu fahren, damit sich Klara vom Meer verabschieden konnte.

Jetzt bin ich eben hier, habe mein eigenes Zimmer und muss mich morgen von Klara verabschieden. Cecile kommt aber anscheinend abends nach Chch, ich werde mit Anna zu einem Netballspiel gehen und mit Michael Di vielleicht boxen (haha, weiss gar nicht, wie ich das alles unterkriegen soll). Tagsueber werde ich ws in die Biblio gehen ... es gibt echt nicht mehr viel, was ich hier in Chch unternehmen koennte - jetzt waer echt schon die Zeit fuer einen kleinen Job ... hab auch schon ein paar Kontaktadressen (Cati, wieder, weil ich staendig in Baeckereien etc. laufe), aber wie gesagt, sobald Cecile da ist, koennen wir gemeinsam weitere Plaene schmieden. Sie als Krankenschwester auf 4monatigem Urlaub hat sicher keine Lust auf Arbeit, daher werde ich ws trotz meinem um 1000 Dollar ueberschrittenen Reisebudget fuer die vergangenen Monate mit ihr weiterreisen (der Nordoestliche Teil der Suedinsel fehlt uns noch). Und Spass haben!!!

Apropos Spass: habe noch mit Gerald im Arts Centre einen verbittert dreinschauenden Oesterreicher kennen gelernt .... natuerlich ist er mich gleich angegangen auf die Art: "aber irgendwann musst du schon arbeiten, ... blablabla" - bis jetzt hab ich sowas echt nur von Landsleuten zu hoeren gekriegt, kein "wow", "super" oder sonst was ... Schade! Aber das machts mir auch nicht leichter, wieder heimkommen zu wollen. Wenn ich mir die Reisenden anderer Laender ansehe ... viel lockerer, freuen sich fuer mich usw.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Gerald in action


Und wieder hat mich einer verlassen ... die einen gehen, andere bleiben und neue/ alte Freunde kommen ...

Eine Homage an mein grosses Bruederchen Gerald, der den weiten Weg bestritt, "nur" um seine Lieblingsschwester zu sehen, haha.

Und ACTION!


meist sah man ihn aber nur von hinten ...







... und manchmal, nachdem er was tolles entdeckte, auch gar nicht ...




andere Freunde hat er sich auch gemacht, durch die Kamera

hey, sieht aus wie ein Kiwi!


ein paar "Frontalzusammenstoesse" und Seitenprofile








Mittwoch, 21. Mai 2008

aus 4h machten wir 2 Tage ...

So richtig wollten wir ja alle nicht weg von Dunedin, weshalb wir unsere Abreise bzw. Fahrt nach Christchurch ziemlich in die Länge gezogen haben.

Nachdem wir Klara mit etwas Verspätung abgeholt hatten, ging´s nochmal auf zur Peninsula. An diesem Tag war das Wetter "leider" so schön, dass wir keine Albatrosse sehen konnten (diese fliegen eigentlich nur bei windigem Wetter). Sind dann noch kurz zur Sandflybay gefahren, die mir damals Shawn auf Fiji empfohlen hat und dann ging´s auf nach Oamaru mit Zwischenstopp in Moeraki bei den Te Kaihinaki (ancient boulders - siehe Foto darunter), die sich vor Millionen von Jahren geformt haben. In Oamaru gab´s jetzt nicht großartig viel zu sehen, im Hostel war´s eiskalt, haben uns aber dort im Hostel"cinema" einen tollen neuseeländischen Film über die Maorikultur angeschaut (Whale rider - und DER ist jetzt was für dich Joe!).

Sind am nächsten Tag gegen 10 Uhr Richtung Christchurch aufgebrochen (jetzt weiß ich, wieso alle meinen "Was haben die Neuseeländer nur immer mit ihren Klo´s?!" - da ist eines angeschrieben, in 6 Kilometern!!), mit langem Zwischenstopp bei den Elephant Rocks (Asland´s Camp im Blockbuster "Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch & the Wardrobe", 2005), eine unglaublich schöne, idyllische Landschaft, das friedvollste, das ich je gesehen habe (und Klara hat die Chance genutzt zum Meditieren und 2 lesbische Frauen vor uns zum Rumknutschen, haha).


Entspannt ging´s dann weiter nach Geraldine (zwecks Namen, wegen Gerald, Cati wollte auf der N-Insel ja auch unbedingt durch Katikati fahren, Elizabethtown hab ich nicht gefunden:) Dort haben wir uns ein verspätetes Lunch genehmigt - Käse und Baguette aus einem Spezialitätengeschäft (aus dem Supermarkt kann man den ja wirklich nicht essen - echt unglaublich, dass die Neuseeländer trotz ihrer Landwirtschaft keine guten Milchprodukte, und kaum Schafkäse!!, zusammen bringen). In Geraldine gab´s aber das Giant Jersey (im Buch der Rekorde) und den "Mathematiker", der unglaubliches zu bieten hatte ... hat dieses Wandmosaik vom War of Hastings aus kleinen Plättchen in 25 Jahren gebastelt - mit eigenem Ende - und viele logische Spiele erfunden (Mindgames). Gerald und Klara waren hin und weg (ich auch, aber mehr von seinem Werdegang, seiner Lebensgeschichte) ... schön, dass es Menschen gibt, die es tatsächlich geschafft haben, aus ihrem Hobby eine Lebensaufgabe zu machen und damit Geld zu verdienen.



Es war bereits dunkel als wir in Christchurch ankamen, wir haben daher das 1. Hostel genommen ... ein Loch, aber Hauptsache billig ... der arme Gerald, seine letzten Tage ... na, der wird froh sein, wenn er wieder in sein sauberes Zimmer kommt, haha. Somit fällt ihm vielleicht der Abschied leichter. Klara hat sich dann gleich vertschüßt (nein, war ausgemacht), sie hatte aber noch einen breiten Weg, weshalb ich sie nach Belfast (ja, ein Ort ca 15 km außerhalb von Christchurch) zu einer Bekannten gefahren habe (der junge Rezeptionist ist im Gegengeschäft - seine Playstation abzuholen - mitgefahren, um uns den Weg anzusagen - naja, eigentlich wollte er fahren, ist aber vorher noch einen Joint rauchen gegangen und hatte ein Bier in der Hand, klaro burschi!). Zur Aufmunterung bin ich mit ihm noch zu Burger King - bis auf Brownies mein 1. mal essen dort. Seine arge Lebensgeschichte (er wohnt im Hostel, hat mit seinen Eltern keinen Kontakt mehr, weil sie in einer Gang sind - und er hatte geweint als er mir das erzählt/ ich glaube ihm) hat ihn mir dann doch noch sympathisch gemacht. So bin ich dann ziemlich spät ins Hostel zurück und der Tag war auch schon wieder herum.

Und falls sich jemand wundert, wieso ich immer mit Kiffern rumhänge ... in den USA, in Canada und in Neuseeland kifft fast jeder! Ich kann nix dafür und schließ mich dem auch nicht an, gell, MAMA!

Heute hatte ich den letzten Tag mit Gerald. Christchurch gefällt uns nicht so gut (Fotos Cathedral Square), es gibt auch nicht viel zu tun hier, weshalb ich ws morgen früh bereits mit Klara wieder Richtung Südwesten aufbrechen werde (wie wir ins Mount Cook Village kommen, weiß ich noch nicht bzw. sag ich lieber erst, wenn wir dort angekommen sind). Hoffentlich treffen wir dort wieder auf unsere Freunde James (der Hitchhiker) und Hannah (tschechische Freundin von Klara), vielleicht sogar auf Cecile? Wer weiß das schon? Zufälle gibt´s ja immer wieder. Ich gehe heute in ein Cafe und wie ich wieder rauswollte, hör ich plötzlich jemanden meinen Namen rufen. Und wer da? Angelina, das Mädl, das ich auf Fiji kennen gelernt habe, bei der ich eigentlich in Christchurch hätte bleiben können!! Ich hab sie per mail nicht erreichen können, jetzt habe ich ihre Telefonnummer und wenn ich von meiner Tour zurück bin, kann ich hoffentlich bei ihr unterkommen (sie ist selbst noch nicht in ihrer Wohnung, wär daher sowieso nicht gegangen). Siehste Cati!! und du warst immer genervt, weil ich in jedes Cafe schauen gehe - hat alles seinen Sinn.

Gerald fliegt erst abends, die letzten paar Stunden muss er also wieder ohne mich auskommen. Meine Sachen werde ich teilweise hier einlagern, ein gutes Gefühl habe ich in diesem Hostel zwar nicht, aber was soll schon sein ... im Prinzip komm ich auch mit einer Garnitur Gewand aus. Es ist echt erstaunlich, wie sehr man sich im Gegensatz zu einem Leben daheim auf Reisen einschränken kann. Ich find´s super!!