Freitag, 27. Juni 2008

so viel tut sich in 5 Tagen Sydney

Was alles in weniger als 1 Woche hier passiert ist, ist unglaublich und ich kann/ will euch auch gar nicht alles erzaehlen, hihi. Aber damit ihr euch ein bisschen was vorstellen koennt ...


Zum Sightseeing bzw. einchecken kam ich direkt nach Veroeffentlichung des letzten Blogeintrages nicht ... der Rezeptionist, Adam, hat mich gefragt, ob ich Arbeit moechte, jetzt und sofort. 15 Minuten spaeter sass ich im Schwesternhotel meines Hostels im Buero des Managers Mike und habe fuer 14 Dollar die Stunde cash die "Buchhaltung" gemacht. Hab mich ueber die 50 Dollar Zubrot irrsinnig gefreut und am "Nachhause"weg habe ich mich einfach von meinem Gefuehl leiten lassen und habe ohne Plan all diese tollen Sachen gesehen ...

Teile der Skyline (Sicht vom Embarkation Park aus)

auf dem Weg Richtung Stadtzentrum

in den Royal Botanic Gardens (beeindruckt von Flora und Fauna Australiens)



Harbour Bridge und Opera House, Sydney Cove/ Circular Quay

Doch noch gejetlagt fiel ich um 22 Uhr todmuede ins Bett und schaffte es nicht mehr wie verabredet in die Bar zu Craig.

Am NAECHSTEN Tag immer noch geraedert, bin ich nach Umzug ins teurere Hostel, einfach wieder in die Royal Botanic Gardens, habe mich dort mit Buch, Kalender, Sushi etc. ca 3 h bei ca 20 Grad (und das soll Winter sein?) in die Sonne gelegt und dem Treiben im Park zugeschaut - so viele Leute verbringen mit Personal Trainer ihre Mittagspause. Boxen, Laufen etc. - nicht zu glauben, dass Australien das fetteste Land der Welt sein soll?


Bin dann meine uebliche Runde zum Circular Quay/ The Rocks (Sydney's aelteste Stadtviertel) spaziert, zurueck ueber The Domaine nach Kings Cross zum Hostel.

Habe mich mit Craig fuer ca 23 Uhr in der World Bar verabredet, in die zufaellig auch eine Gruppe aus meinem Hostel ging. Noch beim Weggehen habe ich meinen Zimmergenossinnen, die bereits beim Schlafengehen waren, versprochen, ich komme sicher nicht betrunken heim, weil ich es mir eh nicht leisten kann. Haha.



Dan und Craig, Johno und Dan

Einer der lustigste Naechte meines Lebens. Waren bis halb 6 auf. Konnten gratis trinken so viel wir wollten, weil Craig den Tuersteher ebenfalls zu Michael Buble reinliess und er dadurch Getraenkegutscheine kriegte, so viele er wollte. Und das 2. Foto sagt schon, dass wir viiiieeeel kriegten, haha.

Ja, "leider" hat der Spass auch mal sein Ende. Ich war mit Sonja, der Tochter einer Bekannten bei der AGES, fuer 11 Uhr verabredet zum "Wandern" und um 9 Uhr musste ich ja das Hostel wechseln - wieder/ endgueltig zurueck ins billige (verstaendlich oder? 20 Dollar vs durchschnittl 8 Dollar die Nacht). Nach 2,5 Stunden Schlaf weckte mich ein bisschen spaeter als versprochen Nikki, meine englische Bettnachbarin, und ich musste verkatert und todmuede in 15 minuten meinen Rucksack packen, Duschen und mein bereits 25 kg Gepaeck uebersiedeln. Kaum zu glauben nach vergangener Nacht, aber ich habe auch diesen Tag mit Sonja, einer eigentlich voellig Unbekannten, in vollen Zuegen geniessen koennen. Wir hatten unglaublich viel Spass, sind absolut auf einer Wellenlaenge, und sie hat mir auf unserer ca 7stuendigen "Wanderung" - mit Reperaturbier bereits um 13 uhr und Pausen in der Sonne (21 Grad!), ueber den Klippen, am Strand, ... - wunderschoene Schauplaetze abseits vom Tourismus gezeigt ...



Coogee to Bondi Clifftop Trail




Watsons Bay und The GAP (beliebter Suicidpunkt)

Die Faehrfahrt zurueck zum Circular Quay mit Blick auf die beleuchtete Skyline, der Harbour Bridge und dem Opera House hat den Tag komplett gemacht. Naja, zu Ende war er ja noch nicht. Hab mich ein paar Stunden ausgerastet, die 1 Dusche! fuer ueber 100 Leute ergattert (der niedrige Preis muss ja einen Nachteil haben) und bin dann wieder zu Craig und Dan in die Worldbar. Am naechsten Tag sind sie wieder heim nach Vancouver geflogen.


ICH habe mich mit Juergen, Sindy's Freund, der in Sydney studiert, am Nachmittag zum Bowlen verabredet. Habe im Victoria Park nahe der Uni, im Gras und in der Sonne sitzend, auf ihn gewartet. Nach kurzer Umarmung schreckt er zurueck - ich hatte eine Spinne am Hals. Mah, hey, eine Spinne!! Ah, hab vergessen, wir sind in Australien und alles was mehr als 4 Beine hat und unter der Koerperhoehe ist, muss als giftig angesehen werden (grobe Grundregel). Nix passiert, dank Juergen meinem Retter! Und weil ich so tapfer war, habe ich eine Tafel Schoki bekommen, die Sindy extra fuer mich aus Oesterreich mitgenommen hat. Danke, Sindy!

Eigentlich wollte ich an diesem Abend mal nicht ausgehen, aber wie der Zufall so will, hat mein Hostel einjaehriges Bestehen gefeiert und der Alkohol floss. Da ich schon starke Halsschmerzen hatte, habe ich der Jugend (sind ja fast alle juenger als ich) beim Feiern zugeschaut und hatte trotzdem viel Spass. Bin dann doch noch gegen Mitternacht alleine in die Worldbar aufgebrochen = 5minuetiger Fussmarsch (habs dem Tuersteher versprochen). Dort hab ich gleich wieder Leute kennen gelernt, ua eine Australierin, mit denen ich dann noch ein paar andere Bars abgeklappert habe.

Uebers WE will ich mich bei Freunden (die ich ueber Michael in Christchurch kennen gelernt habe) in Pearl Beach erholen, ca 2h noerdlich von Sydney.

Montag, 23. Juni 2008

ein Tag unter VIPs - was fuer ein Stress! (mit Fotos)

Puh, und ich konnte nicht mal ausschlafen ... aber aufgrund 2stuendiger Zeitverschiebung (nach hinten) nicht so ein Problem (habe Hostel gewechselt, in ein billigeres, muss aber morgen wieder ins alte zurueck fuer 1 Nacht, da sie die Kleinigkeit, dass man mind. 2 Naechte im Hostel buchen muss, um den gratis-Shuttle vom Flughafen zu bekommen, nicht erwaehnt hatten). Ueber Couch Surfing hab ich immer noch niemanden gefunden, und auch gerade noch eine Absage fuer Juli bekommen ... Australien wird mir insgesamt das uebriggebliebene Geld aus der Tasche ziehen (Touren etc) ... wenn ich nicht in Singapur arbeiten kann, dann ...

Bin gestern vor meinem Abflug noch mit Anna und Janette auf einen Chai Latte gegangen. Danach sind wir zum Riccarton Market gefahren und um 12:30 Uhr haben sie mich am Flughafen abgesetzt, wo meine Befuerchtung gleich zur Realitaet wurde - Flugverspaetung (Abflug auf 16:15 verschoben)!! Und ich wollte ja aufs Konzert!

Bin mit ueber 1 h Verspaetung (um 17:05 Uhr, Konzert 19:45) in Sydney gelandet, der Anflug ueber die Stadt war traumhaft. Ihr muesst euch vorstellen, dass ich jetzt nach 2,5 Monaten in einer Metropole bin, die mehr Einwohner hat als ganz Neuseeland!! Super! Und wer war sonst noch auf unserem Flug? Die englische Rugbymannschaft. Mmmh, geballte Ladung Testosteron. Habe auch im Flieger ein Paaerchen aus Sydney kennen gelernt - die Frau hat sich muetterliche Sorgen um mich gemacht und mir ihre Visitenkarte gegeben (soll mich melden, wenn irgendwas ist ... meine Mama wird dann sicher beruhigt sein, meinte sie:) Dabei hast dich eh schon daran gewoehnt, oder Mama?).

Bin dann gleich zu Customs und Baggage Claim gerannt und stand um 17:45 Uhr bereits draussen abholbereit. Leider war ich nicht die 1., die den Shuttleservice gerufen hatte, weshalb ich erst um 19:10 Uhr in meinem Hostel in Kings Cross (im Rotlichtviertel von Sydney, ja, Mann, ist aber billiger hier!!!) angekommen bin. Habe dem Zustaendigen an der Rezeption gleich Feuer unterm Hintern gemacht, dalli dalli, brauche keine Einweisung, wo was ist, mir wurscht, Schluessel her und waehrend ich mich umziehe (von Winterstiefeln und Jeans in Sommerschuehchen und Mini), zeichne mir bitte auf der Karte ein, wie ich vom Entertainment Center wieder hierherkomme. Bin auf die Hauptstrasse (Williamsstreet) geeilt, wo ich ein Taxi nehmen wollte. Die Maenner vorm Bordell haben gemeint, ich muss pfeiffen, nicht wacheln, und haben ein Blaskonzert geliefert um mir ein Taxi zu besorgen. Fuer 10 Dollar (fahrt) bin ich dann also auf ein Konzert gegangen, dass normalerweise 110 kostet!! Und es war echt ned schlecht, da er va auch ziemlich viele Schmaehs reisst, ins Publikum geht usw (Foto: mein Bekannter Craig aus Vancouver von hinten und Michael Buble).

Um Mitternacht (nach meiner inneren Uhr 2) spazierte ich zurueck zum Hostel. War irgendwie ein komisches Gefuehl, schon so viele Erlebnisse in einer Stadt gemacht zu haben, ohne noch irgendwas von der Stadt selbst zu kennen. Warte jetzt noch auf Einchecken im Hostel, Juergen konnte ich leider noch nicht erreichen, und werde dann zum Sydney Cove und Opera House spazieren. Craig ist unerwarteterweise noch bis Donnerstag in der Stadt und wir treffen uns heute nachmittag wieder.

Samstag, 21. Juni 2008

die angehaengten 2 Naechte ...

... habe ich so gut es ging mit den Maedls (meiner "WG") verbracht: waren griechisch Essen (Foto: rechts von mir Anna und neben ihr Kerryn, dann Marena) und mit Freunden aus Australien Rugby-schauen (Neuseeland vs England) in einem Pub. Das war einer der Gruende, weshalb ich das WE noch in Christchurch bleiben wollte - so konnte ich Colin und seine Frau Janette kennen lernen, die in der Naehe von Sydney am Pearl Beach wohnen. Alles gebongt, kann ein WE (ws das naechste) bei ihnen verbringen. Natuerlich riskiere ich dadurch, dass ich ev durch Flugverspaetung etc das Konzert in Sydney verpasse. Wusste bis dato noch nicht, wer spielt, dachte immer, ned so wichtig, mein canadischer Bekannter ist eh sicher nur mit kleinen, unbekannten Bands unterwegs. Aber Janette hat gemeint, sie versaeumt das Michael Buble-Konzert (ich kenne ihn, weil er Canadier ist und ihn dort alle hoerten). Mit einer "boesen" Vorahnung checke ich vorm Schlafengehen nochmal meine emails und Craig schreibt mir, dass er mir doch keine Konzertkarte besorgen kann, er mich dafuer Backstage reinlaesst, mit der zusaetzlichen Info, dass Naturally 7 um 8 und Michael um 9 on stage sind. Haha, also gehe ich tatsaechlich aufs Konzert des canadischen Superstars.

Freitag, 20. Juni 2008

Flug nach Australien

Habe meinen Flug nach Australien um 2 Tage verschoben, fliege also am 22.6. um 14:35 Uhr und komme in Sydney um 15:45 Uhr an und hoffe, dass ich gleich aufs Konzert gehen kann und meinen Bekannten aus Canada treffe.

Werde mindestens die 1. Nacht in ein Hostel gehen, weil einige Hostels gratis Flughafentransfers anbieten. Habe ws fuer die 1. Juliwoche eine Couch via Couchsurfing gefunden, der Rest wird sich schon irgendwie ergeben. Bei Susanne, Tante Inge's Freundin in Alice Springs, kann ich 2-3 Naechte unterkommen, ueber Touren zum Ayers Rock und Kings Canyon bin ich mir noch nicht genau im Klaren, am 25.6. treff ich die Tochter einer ehemaligen Arbeitskollegin der AGES und unternehm was mit ihr und Juergen, Sindy's Freund, der in Sydney studiert, werde ich sicher auch treffen (muss mir ja die Schoki von Sindy abholen, danke!).

"THE SECRET" ...

... zu Erfolg, Geld, Gesundheit, HAPPINESS!!! Zu allem, was man will und sich wuenscht!

James hat mir diese Dokumentation gezeigt, die sich als ein Spiegelbild dessen herausstellte, wie mich meine Mama erzogen hat. Ich weiss nicht, ob ich die richtigen Worte treffe, um euch das zu erklaeren und ihr moegt folgendes arrogant finden. Egal, es ist MEIN Tagebuch (die Kommentare ueberlasse ich natuerlich euch). Ich will euch nicht THE SECRET erklaeren (borgt euch dafuer die DVD!). Eigentlich gehts mir darum, dass mich der Rest meiner Familie versteht, naja, doch, dass alle verstehen, wie ich funktioniere/ ticke. Denn ICH habe das auf meiner Reise endlich erfahren!!

Erst gestern habe ich wieder gehoert von Parminder, der mich aus Canada angerufen hat "you're so lucky", wegen meiner Reise, meinen Erlebnissen und vor allem wegen den Leuten, denen ich begegne und die zu guten Freunden werden, mich aufnehmen, mit mir reisen, ...

STOPP!! Nein, ich habe nicht einfach Glueck, es ist MEIN Verdienst, dass ich solche tollen Erfahrungen mache. Jeder koennte das, ich scheine nur die zu sein, die das Rezept wirklich kennt und es GEZIELT einsetzen kann.

Gerald weisst du zb noch, dass ich eine gratis-Unterkunft in Christchurch suchte (ich immer sagte "ich schlafe die restlichen Wochen alleine hier sicher nicht in einem Hostel"), nur so in eine Baeckerei schaute, du draussen mit deinem Bagel wartest und als du nach wenigen Minuten reinkommst, ich tief im Gespraech bin mit der Verkaeuferin, die dabei war, ihren Chef zu fragen, ob er ein Zimmer fuer mich hat?? Ja, die Verkaeuferin fragt ihren Chef um Unterkunft fuer mich und gibt mir noch eine Adresse, wo ich moeglicherweise Arbeit finde!! Wie kommt das?? - das fragte auch Gerald.

Wie schaffe ich das, dass ich ...

... mit wildfremden Menschen in wenigen Sekunden ein Gespraech ueber das fuehre, was ich haben moechte?
... auf einem Huegel (hunderte km von Christchurch entfernt) auf einen trauernden alten Mann treffe, der an dem Tag, an dem ich nach Christchurch will, dorthin faehrt?
... in einer Baeckerei in NYC am WE, wo ich ja auch fortgehen will, einen Mann treffe, der in einem Gespraech von weniger als 2 min meint "You bring yourself, we bring the money and we go out!"
... beim Fortgehen genau den treffe (mit meinem kleinen Budget), der an dem Tag eine Menge Geld gewonnen hat und mich auf alles einlaedt?
... noch vor meiner Abreise aus Oesterreich eine Frau aus NYC treffe, die mich zu sich einlaedt und sich so mein groesster Wunsch erfuellte, Weihnachten und Silvester dort zu verbringen?
... mein Ziel erreichte und die Diplompruefung noch vorm 30.11. hatte, trotz allen Schwierigkeiten und Steinen, die mir in den Weg gelegt wurden??
... gleich am 2. Tag nach meiner Ankunft in Seattle, der Stadt, von der aus ich die Westkuestentour machen wollte (WIE wusste ich noch nicht), auf 2 deutsche Jungs treffe, die mich runterfahren werden (1 Monat lang!)??
... in der 1. Stunde in Washington DC, wo ich das 1. mal auf Reisen ganz alleine sein sollte, eine aethiopische Familie begegne, die mich rumtourte etc??

et cetera et cetera ...

WIE nur? Unterbewusst musste ICH es ja schon davor wissen (sonst haette ich das nicht zu James gesagt, dass ich danach lebe), aber der Film hat mir bewusst gemacht, WEM ich zu verdanken habe, dass ich alles erreichen kann, was ich will und DASS ICH wirklich alles erreichen kann, was ich mir wuensche. Was erfolgreiche Philosophen, Quanten- und Metaphysiker, Unternehmer, Autoren, DrDr so und so in dieser Dokumentation erklaerten, war teilweise 1:1 das, wie mich meine Mama erzogen hat, was sie mir gepraedigt hat, wenn es mir schlecht ging, ich an mir selbst zweifelte, ... Der Film hat mir auch klar gemacht, dass das anscheinend eine besondere Gabe ist und ich/ Mama uns dadurch tatsaechlich von der Mehrheit unterscheiden. Das erklaert, wieso uns viele Leute missverstehen oder uns was neidig sind (wo's eigentlich nix zu beneiden gibt), mich als Vorbild nehmen (und wow, ich kann jetzt einige Bekannte aufzaehlen, die ua durch mich den Eifer zum Abnehmen, Rauchenaufhoeren, Lernen, Reisen, Arbeiten etc gefunden haben, die mir Gewand nachkaufen (man mag es kaum glauben), sich Schminken wie ich oder die selbe Frisur wollen etc.)

MAMA, ich verstehe jetzt wieso!! Und wie du sagtest, die Leute tun das jetzt schon alles, obwohl ich mich selber nicht mal so mag!! Wie wird es erst, wenn ich eins mit mir bin?? Denn natuerlich haben sie im Film auch deinen Lieblingsspruch gesagt: "Wenn du willst, dass andere dich moegen, musst du dich erst selbst moegen".

Mir ist vieles auf dieser Reise nicht so wichtig wie daheim (kann es gar nicht sein), sprich aeussere Erscheinung (Styling, Gewicht), Geld, Besitz, Erfolg etc. Bin dadurch sorgloser/ gesuender (mache mir um vieles keine Gedanken mehr, was mich daheim vom Hocker hauen wuerde), was automatisch dazu fuehrt, dass ich zufriedener (auch mit mir selbst) wirke, was wiederum zur Folge hat, dass ich anscheinend so unglaublich tolle Menschen anziehe und ich Komplimente bekomme, wie ... nein, das ist mir jetzt doch zu peinlich, das lasse ich lieber, aber ihr koennt euch vorstellen, dass es Balsam fuer die Seele ist.

Meine Gedanken sind frei, da ich keinen Stress habe ... Mama ja, du hast recht, dadurch nehme ich nun Dinge anders wahr, kann die Schoenheit der Natur wirklich sehen und spueren ... der Unterschied ist mir erst wirklich aufgefallen, als Cati und Gerald da waren, die von der stressigen Arbeitswelt in wenigen Wochen Urlaub absorbieren mussten, was geht, ... und (ev unveraendert) in den Alltag zurueckkehren mussten. Ich habe die Zeit, mit meinem freien, ausgerasteten Hirn Gedanken zu denken, die fuer andere im Stress nicht mehr wichtig sind (die aber noetig waeren, um sich selbst und sein Umfeld besser kennen zu lernen).

WIR, die eine solche lange Reise alleine unternehmen, koennen nicht mehr in den alten Alltag zurueck. Ich hoffe aber fuer mich, dass ich wieder zurueckkehren kann in ein gesettelteres Leben und all das, was ich jetzt erfahre und lerne mitnehmen und behalten kann und danach LEBEN werde.

Es ist also nicht GLUECK, dass ich mich und meine Gedanken kenne, diese ins Universum schicke und das WIE zum Erreichen meiner Ziele demselbigen ueberlasse.

THE SECRET: Gedanken steuern unser Leben. Sprich dein Ziel aus, lebe danach, aber mach dir darum, wie du es erreichen kannst, keine Sorgen.

GLUECK IST, dass ich ...

... so eine Mama habe!!

die letzte Woche

In der letzten Woche hier hat sich nicht sonderlich viel getan. Ich habe mich schoen langsam von Christchurch und meinen Bekannten (deutsche Bar etc) verabschiedet, bin durch mein Lieblingsviertel gegangen und hab Fotos gemacht, die Stadtatmosphaere genossen, war viel laufen, mit Anna, Benjy (ihr Hund) - siehe Foto (zeigen wir nicht alle schoen unsere Zaehnchen?) - und einer Freundin am Pier in New Brighton (ein Stadtteil von Chch). So sieht der Winter hier aus, traumhaft oder? Waren 1h im Bush spazieren (siehe unten)! Nachts braucht man die Winterjacke und ich schlafe mit 4 Decken und friere immer noch (es gibt hier ja keine Zentralheizungen).



Habe viele Stunden in der Bibliothek verbracht und weiss jetzt ALLES ueber Sydney und Alice Springs.

Mittwoch/ Donnerstag habe ich James, unseren Hitchhiker, den Gerald und ich im Mai kennen gelernt hatten, getroffen. Er reist bereits ueber 1 Jahr und lebt von ca der Haelfte von dem, was ich pro Tag zur Verfuegung habe. Als wir gemeinsam Essen gingen (Lunchspecial um 4,50, ich war sogar mit Suppe um 3,50 noch guenstiger, haha), setzt sich James zu mir an den kahlen Tisch im asiatischen Selbstbedienungsresti und meint: "ah, it sucks to be poor". Ich konnte gar nimma aufhoeren zu lachen. Hatten tolle Gespraeche und er hat mir eine Dokumentation mit dem Titel "THE SECRET" gezeigt. Als ich fragte, um was es geht, sagt er: "es handelt davon, dass man genau weiss, WAS man (erreichen) will und man diese Wuensche/ Gedanken (ins Universum) ausspricht, man das WIE aber nicht hinterfragt und weiss, und es dem Universum ueberlaesst". Und ich antworte noch: "Ach, genau so lebe ich!" Wie recht ich damit hatte, wusste ich in dem Moment noch nicht und der Film war ein einschneidendes Erlebnis fuer mich, ja fast ein Schock. Es geht um meine Mama und wie sie mich erzogen hat ...

Ich moechte euch darueber mehr erzaehlen ...

Donnerstag, 12. Juni 2008

eintraege

2 neue Eintraege (12. und 5.6.) und Fotos zum 31. Mai