Freitag, 25. Juli 2008

Mulga's 3 Day Trip - Adventure Outback

1st Day - KINGS CANYON um kurz vor 6 wurde ich vom Mulga's Tourbus als 1. abgeholt und nachdem wir die restliche Truppe (11 Maedls und 3 Maenner, insgesamt 2 Paaerchen) eingesammelt hatten, ging's auf die ca 6 stuendige Fahrt zum Kings Canyon. Zufaellig waren 2 oesterreichische Maedls (aus S) mit von der Partie und trotz frueher Morgenstund ging gleich ein riesen Geplapper los im Bus (kein Wunder, wenn fast nur Maedls, haha). Es herrschte von Anfang an eine tolle Atmosphaere und nach anfaenglicher Skepsis (ich hasse ja TourIST spielen) hatte ich ein sehr gutes Gefuehl bei der ganzen Sache. Das Eis wurde zusaetzlich durch unseren tollen Guide namens Mark gebrochen - er hatte Stifte dabei, mit denen wir die Fenster des Busses bemalen und auf der Frontscheibe die Namen (nach allgemeiner Vorstellung) nach Sitzreihen aufschreiben konnten.


Am Kings Canyon angekommen ging's nach dem 1. Lunch (extra fluffiges Toastbrot mit Thunfisch oder Eiaufstrich, ugh) auf ca 3stuendige Wanderung. Mah, waren die anderen alle langsam - konnte schon von hoch oben ein Foto von der gesamten Gruppe machen. Und hier unser Guide Mark vor einem Mulgastree (aber anscheinend ist die Tour nach dem Eigentuemer benannt), und ich!

Das Wandern ueberm Canyon war gar nicht so ungefaehrlich, hatten extrem starken warmen Wind (27 Grad).

Die Tourbeschreibung inkludierte Schwimmen im Garden of Eden waterhole, haeh, wie denn? Naja, es gab seit ca 19 Monaten keinen Regen mehr, also kein Wunder.


Erst "kuerzlich" - vor ca 60 Jahren - ist ein neues Stueck vom Canyon weggebrochen (erkenntlich am helleren Rot, das Gestein wird mit den Jahren dunkler durch die Eisenoxide).


Auf dem Weg zum Camp mussten wir Holz fuers Lagerfeuer sammeln und Alkohol an der letzten Moeglichkeit einkaufen.

Gut gemacht, es brennt! Und so in der Runde ums Feuer zu sitzen und aufs Essen zu warten, ist schon toll. Es gab Chillie con CARNE - aber was fuer eines, das hat uns Mark erst nach dem Essen gesagt - es war KAMEL!!!!

Bush camping, Lagerfeuer, Marshmallows grillen und unter den Sternen und fast vollem Mond in Swags und Schlafsack rund ums Feuer in so einer Gruppe zu schlafen, hat schon was und Kindheitserinnerungen kamen wieder hoch. Es war einfach toll!!

Die Nacht aber kurz, kurz nach 5 mussten wir schon wieder auf ...

2nd Day - THE OLGAS (Kata Tjuta) & AYERS ROCK (Uluru) den Morgen sind wir durch the Valley of The Winds (das 3. Foto unten macht doch dem Namen alle Ehre oder? Sieht aus wie "in einem Land vor unserer Zeit") gewandert - ein 7,2 km Loopwalk durch die Olgas (benannt nach der vorletzten Kaiserin von Oesterreich, anscheinend?). Im Sommer kann es passieren, dass der Walk aufgrund von Hitze gesperrt ist (ab ca 36 Grad bei einer bestimmten Uhrzeit). Da hab ich ja Glueck, dass ich im Winter dort bin - ab da war es tatsaechlich relativ kalt mit ca 14 Grad und die meisten haben sich schon vor der naechsten Nacht im Freien gefuerchtet, da sie in der 1. schon so gefroren haben. Aber nicht ich ... und da will man sich mal auf einem Stein ausrasten und schon gesellt sich die gesamte Truppe zu einem...


Aus irgendeinem Grund mussten wir den Basewalk um Uluru auf den naechsten Tag verschieben ... waren an dem Tag nur dort und haben uns Hoehlen und Malereien der Ureinwohner angesehen - seht IHR den Leguan?

Uluru ist eine ziemlich heilige Angelegenheit fuer die Aborigines und es ist nicht erwuenscht ihn zu besteigen. Es gab eh keine Diskussion fuer uns (ob wir wollen oder nicht), denn der Kletterweg war aufgrund des starken Windes gesperrt. Aber den Sonnenuntergang konnte uns keiner nehmen ... waehrend dem Warten haben wir gebloedelt und Mark kochte unser Dinner (Thai-Curry mit HUHN).
Danach ging's zu einem anderen Camp, nachdem wir Bananen und Kartoffeln zum Grillen im Lagerfeuer gekauft hatten. Im Bus auch immer wieder VIIIIEEL Spass! Viele sehnten sich spaetestens da schon nach einer Dusche und als wir an einem Resort vorbeigefahren sind, wuenschten sie sich, wir koennten dort unterkommen. Mark hat sie vertroestet: "It's only a 4,5 stars hotel, we have a million stars one".

3rd Day - AYERS ROCK (Uluru) wieder frueh auf, haben wir uns von der selben Stelle wie am Vortag den Sonnenaufgang angesehen. Das Wetter wurde noch um eine Spur schlechter, aber niemand ist erfroren und wir konnten alle den 9km langen Basewalk um den Monolith antreten. Teilweise gab es Stellen, an denen man aus "heiligen" Gruenden den ROCK nicht fotografieren durfte - ha, ihn vielleicht nicht, aber UNS dafuer ... wieder genuegend Zeit zum Bloedsinntreiben und hin und wieder ist uns doch eingefallen, weswegen wir hier sind.

Nach Kuchen und Keksen ging's leider schon wieder zurueck Richtung Alice Springs, vorbei am Fooluru (sieht aehnlich aus wie Uluru, ist sogar breiter, aber um genau 1 m kuerzer in der Hoehe) und an einer Camelfarm (haben am 1. Tag aber mind 10 freilebende, wilde Kamele gesehen - diese stammen urspruenglich aus Afghanistan, wurden eingefuehrt, weil sie besser als Pferde sind fuers Outback). Und dort haben wir auch einen echten, reinrassigen Dingo streicheln koennen ... Mark kannte ihn anscheinend schon sehr gut:)

Im Bus gab's dann noch einen Weetbix-Contest. Wer es schafft, einen in weniger als 55 sekunden zu essen, ohne Fluessigkeit natuerlich, gewinnt einen Jug Bier oder ein 5 Dollar Dinner @ Annie's, wo wir unsere After-Tour-Celebration hatten. 5 sind angetreten, geschafft hat es niemand (klar, weil ich es nicht versucht habe, hihi), aber den Silly-Foto-contest haben unsere oesterreichischen Maedls namens Micha (siehe letztes Foto) und Eve gewonnen.


Zusammengefasst kann ich nur sagen, eines meiner besten Abenteuer auf dieser Reise. Wir waren eine super Gruppe, besser haette man es sich gar nicht wuenschen koennen.

Denn dazu muss ich noch kurz ausholen: Ich hatte ja sozusagen einen Stalker, ein Junge namens Noel aus Puerto Rico, der mich bei der Tourbuchung sah und unbedingt auf die selbe Tour wie ich gebucht werden wollte, was aus arbeitstechnischen Gruenden fuer ihn dann doch nicht moeglich war. Wie ich spaeter erfahren habe, wollte er meine Nummer im Hostel erfragen und als er sie nicht bekam, hat er sie sich einfach erschwindelt und meine Kontaktdetails von der Liste abgelesen und sich meine Telefonnummer gemerkt. Ich war ziemlich geschockt, wie einfach das war und machte mir vor allem Sorgen darum, dass direkt daneben meine Kreditkartennummer stand. Wahnsinn! Ich hab mich mit ihm getroffen, um herauszufinden, was das fuer ein Kerl ist. Ziemlich fordernd, und er wollte mich ueberreden, dass ich meine Tour auf seine umbuche. Nix da, ich bin zu Annie's und habe ihnen davon erzaehlt und dass sie - egal, was er macht - mich auf keinen Fall mit ihm zusammen auf Tour gehen lassen. Sie konnten sich an ihn erinnern und wollten ihm im Endeffekt sogar voellig verbieten, mit ihnen die Tour zu machen. Keine Ahnung, was rausgekommen ist. Er hat mich noch ein paar Mal versucht zu erreichen, aber jetzt bin ich ja weg aus Alice.

Das Outback hat mir aber irrsinnigen Spass gemacht, mir total gut getan und auch hier wollte ich noch laenger bleiben, mich tagelang nicht duschen, unter den Sternen und ums Lagerfeuer schlafen (bei ca 5 Grad), dazwischen wandern, .... es war wirklich ein tolles Erlebnis und jeden cent wert!

Mittwoch, 23. Juli 2008

Alice Springs

Bin vor wenigen Stunden in Melbourne gelandet - wohne bei einem Bruder (Brad, 29) eines Maedls, das ich in Christchurch kennen gelernt habe, in St. Kilda East, anscheinend eine tolle Gegend. War noch nicht viel unterwegs (ausser FC und Supermarkt), die Shuttlebusfahrt (18 Dollar) vom Flughafen hierher hat mich noch nicht beeindruckt, liegt aber ws daran, dass ich eigentlich noch gar nicht bereit war fuer die grosse Stadt. Mir hat es im Outback sooo gefallen, bereue, dass ich nicht schon frueher gefahren bin (wenn man das vorher wuesste ... ALLE haben ja immer gemeint, bis auf die Touren gibt's dort nix zu tun; ist halt anders, wenn man eine Weltreise macht, wie ich schon so oft bemerkt habe).

Am kleinen Flughafen in Alice Springs gelandet, wurde ich von meinem Couchsurfer Dave abgeholt und alleine in der tollen Wohnung (mit meinem eigenen Zimmer mit Balkon und Ausblick auf die Wueste mit Kaenguruhs im backyard) zurueckgelassen, mit gratis-FC-Pool-Pass, den ich aber aufgrund des tollen Wetters (in der 1. Woche zw 19 und 28 Grad und IMMER Sonnenschein) und der langen Strecke in die Stadt (ca 4 km) nicht nutzte. Bin laufen gegangen und habe den Olive Pink Botanic Garden entdeckt (leider gibts von dem Tag keine Fotos, da ich beim Laufen meine Kamera logischerweise nicht dabei habe). Unter botanischem Garten stellt man sich bei uns ja was ganz anderes vor, Blumen, Blueten, Farben, Springbrunnen etc. Aber nicht so in der Wueste! Warnungen vor Schlangen (jetzt im Winter aber eh keine Gefahr) und anderen giftigen Tieren, wenn man den Pfad verlaesst, Sandduenen, ein paar Buschen, Eukalyptus, Papageien und andere Voegel in verschiedenen Farben, ... aber grundsaetzlich, aehm, ja, wuestig! Und trotzdem bin ich mehrmals hingelaufen und ich fuehlte mich von anfang an extrem wohl in dieser Abgeschiedenheit. Nach dem vielen Fortgehen in Sydney tat mir dieser "DETOX-Trip" mit Sport und Natur richtig gut. Den Abend habe ich im Bojangles mit Dave, seinem Boss und Freunden verbracht.

Es eroeffnete sich eine eventuelle Moeglichkeit fuer ein paar Tage mit Dave und seiner Arbeit als Carpenter in den Bush in eine Aboriginescommunity zu fahren und dort mitzuhelfen. Aus zeitlichen Gruenden musste ich mich daher so schnell wie moeglich mit Susanne treffen, einer deutschen Freundin meiner Tante, die in Alice Springs lebt und als Tourguide und Busfahrerin bei connections arbeitet. So ergab sich, dass ich ihr bei einem Transport nach Glen Helen und zurueck im Bus Gesellschaft leistete, wodurch wir Zeit zum Quatschen hatten und ich mehr (Sand und Buesche) von der Umgebung sehen konnte.

Leider konnte ich aus versicherungstechnischen Gruenden NICHT mit Dave in die Community mitfahren (waer echt soo geil gewesen und eine einmalige Chance). Aber alleine zu sehen, wie die Aborigines in Alice leben (muessen), laesst erahnen, dass die Communities im Outback Dritte Welt Standard haben, leider. Wirklich schlimm hier! Da ist die Maori-Situation in Neuseeland nix dagegen. Beim Laufen gehen bin ich an ihren Schlafstaetten unter der Bruecke vorbeigekommen, ausser Bierdosen, Gestank und Dreck gibt's dort nichts.

Dave war also die meiste Zeit gar nicht da. Paul, sein Mitbewohner, hat mir die Wohn"viertel" der Aborigines in Alice Springs gezeigt, ist mit mir auf ein Bier zu Annie's Place (dem Hostel, bei dem ich die "Mulga's"-Tour zu den Rocks gebucht habe um 275 Dollar fuer 2 Naechte/ 3 Tage), zur Telegraph Station (diese Voegel fliegen da einfach so rum, schoen, gell) und auf den ANZAC-Hill gefahren (Sonnenuntergang schauen auf der einen Seite, auf der anderen die rote Reflektion an den Felsen).




Beim Souvenier"shoppen" in der Todds Mall (ah, ich komm euch schon wieder naeher) rief er an und schlug vor, auf einen Walk zu gehen. Ein WALK!!! Ich bin noch nie so steile Felsen raufgeklettert, in Jeans und voellig unvorbereitet um 17 Uhr! Der Aufstieg war richtig anstrengend und nach ein paar Fotos (Ausblick ueber Alice Springs - wirklich eine Wuestenstadt) und runter mussten wir auch sofort wieder, weil bereits die Sonne unterging und wir wirklich ungeschuetzt an tiefen Abgruenden vorbei gehen mussten - Gott sei Dank war Vollmond (ws daher diese wahnsinnige Idee). Abgesehen von der Hetzerei (daher von mir kaum Fotos, aber Paul war die Ruhe selbst) hats mir aber wirklich super gefallen und das Dinner @ Annie's hatten wir uns redlich verdient (immerhin haben wir Deutsche getroffen, die meinten, man braeuchte 1,5 Stunden alleine fuer den Aufstieg, wir haben insgesamt so lange gebraucht!).

Am naechsten Tag habe ich Hausfrau gespielt, meine Waesche gemacht, fuer Paul die Wohnung geputzt (fuer 60 Dollar/ 2h) und Eiernockerl gekocht. Tags darauf ging ich ja auf Tour und Paul flog nach Melbourne (seine Heimatstadt), wo wir uns morgen wieder sehen werden.
Von der Tour erzaehl ich euch spaeter ...

Freitag, 18. Juli 2008

die Folgen eines Diebstahls

Habe gerade erfahren, dass Michael Darby - bei dem ich 1 Monat in Christchurch unterkommen konnte - Cati, Hedwig etc. treffen konnte und dass er mit meinem Bruder im Bgld bei unseren Verwandten Weinverkosten war. Super, danke Leute! Wuerd mi freuen, wenn ihr mir mal Fotos zukommen lassen koenntet (wenn Gerald dabei war, gibt's sicher welche:)

Bin seit Montag in Alice Springs und habe heute endlich mal die Moeglichkeit laenger ins Internet zu koennen. Sonst nutzte ich die Zeit online immer fuer die Regelung meines Visaverlustes. Musste erfahren, dass 2mal in wenigen Minuten 120 Dollar abgebucht wurden, verwendet fuer EROTIK Massagen!!!! Jaja, nicht, dass ihr jetzt glaubt, ICH hatte diese, und streite es jetzt nur ab, weil meine Mama meine Abrechnungen liest. Nein nein, war mir anfangs zum Heulen, aber letztendlich muss ich schon sagen, wenn mein kostbares Geld schon fuer was genutzt wird, dann wenigstens nicht fuer etwas, das ich mir selbst nicht leisten wuerde.

Haha, nein, ich steh auch nicht auf Erotikmassagen ...

Mit der Visakarte und allem drumherum - neue zusenden, beweisen, dass man selbst nicht erotisch entspannt wurde, ... - muss sich leider meine Mama abschlagen. Sorry, und danke!!! Ich hatte zu tun, meine Studentenkarte ersetzt zu bekommen, das war vielleicht ein Kampf, das koennt ihr euch gar nicht vorstellen. Das waere fuer mich das schlimmste gewesen, wenn ich nicht mehr als Student mit allen dazugehoerigen Ermaessigungen reisen haette koennen.

Nicht, dass ich noch Student bin, aber ich kann mich gut als solcher durchschummeln, hihi!

Sonntag, 13. Juli 2008

Sydney: alles Party! Vergeudete Zeit?

Habe noch mehrmals in den Bars nach meiner Brieftasche gefragt ... war mir soo sicher, dass sie noch ohne Bargeld auftauchen wird:( Bin auch nochmal zu Steven, der Navy-Soldat, der mich zur Polizei begleitete, haben DVD geschaut und er hat mir Tipps fuer Melbourne gegeben.

Tageweise war ich so krank (verkuehlt und Bindehautentzuendung, die ich OHNE Medikamente los wurde, zum 1. Mal!) und muede, dass ich mich gar nicht aus Sujeshs Wohnung bewegt hatte. Tagsueber!! Das alles hielt mich wieder mal nicht auf, auf eine Party zu schauen, ungestylt, da ja eh nur kurz .... jaja, im Endeffekt sind Sujesh und ich wieder um 4 als letzte heim. Aber es hat sich ausgezahlt, habe wieder viele Kontakte geknuepft:

Tanya, bei der ich meine angehaengte Sydneywoche verbringen konnte; Martina, eine Oesterreicherin!!!, die mir eine Porschefahrt versprochen hat, gell!! und Judith und Win aus Deutschland. Die 3 wohnen mit ein paar brasilian. Maedls in einer tollen Wohnung, in der ich sie oefter besucht habe.

Am 6.7. fand das Aroma-Festival in THE ROCKS statt. Haette ich gewusst, wie gross es ist, tausende von Menschen, haette ich mich dort um einen Job umgeschaut. Aber so hab ichs genossen (haette mich zwar mit den Maedls und mit Juergen verabredet, haben uns aber alle verpasst, was aufgrund des argen Getummels und meinem groesseren Interesse fuer Kaffee, Schokolade etc eh ganz gut war - fuer mich: nach meinem Tag im Zimmer und trotz wenig Schlaf nach der Party sah schon beim Hinweg durch den Hyde Park alles schoener aus als sonst:).

Zwischendurch hab ich zur Opera auf den Opera House Market ruebergeschaut (war's aber nicht wert) und danach habe ich mich mit einem eventuellen Couch Surfer, einem Firefighter namens Andrew, getroffen. Er hat mich abgeholt und mir nach Sonnenuntergang die schoenste Aussicht auf die Skyline von Sydney gezeigt (wow!, das war der romantischste Platz, auf dem ich je war, und das mit Andrew, na super!; zu Silvester sperren sie den Park und verlangen 25 Dollar Eintritt). Bei Andrew bin ich zwar nicht auf der Couch geblieben (da ich ja eh Tanya hatte), aber ich habe von ihm ein Handy bekommen (meine Nummer bis voraussichtlich 20.9.: +61 41 686 7 318). Ich konnte auch kurz meine emails bei ihm checken, und siehe da, Jimmy, der Englaender aus Neuseeland ist in Sydney und wartet in der Scubar auf mich. Andrew hat mich wieder in die Stadt zurueck gebracht und ich war noch bis nach Mitternacht mit Jimmy in den Bars unterwegs, in denen wir free Vouchers fuer Getraenke hatten:)

Jimmy war bis Mittwoch in Sydney, danach ist er nach Thailand, und wir haben seine restliche Zeit in Australien gemeinsam verbracht. Nach 7 Monaten wieder ein Handy zu besitzen hat mir von Anfang an schon keinen Spass mehr gemacht. Durch viele Missverstaendnisse und bloede Umstaende musste der arme Jimmy ueber 1h vor der Wohnung auf mich warten (hat mir sogar beim Waescheaufhaengen "zu gesehen", wusste aber nicht, dass ich es war und konnte mich nicht erreichen). Endlich "vereint" sind wir zum Darling Harbour spaziert (war schon nicht mehr so schoen, da die Vorbereitungen fuer den Papstbesuch in vollem Gang waren) und ueber THE ROCKS zu den Royal Botanic Gardens, wo wir beim Wasser auf den Sonnenuntergang warteten und dann die Fotos von einem Felsen hervor machten (habe DIE Funktion entdeckt, mit der auch ich nicht mal so schlechte Nachtaufnahmen machen kann, ohne Stativ, was sagst du dazu, Gerald?).



Dummerweise, wirklich dumm, sind wir mit meinem 25 kg Gepaeck zu Fuss! ca 1h zu Tanya nach Glebe gegangen (hatte mich in der Distanz verschaetzt und wollte Geld fuer Bus sparen, haha, der arme Jimmy - er, ganz englischer Gentleman hatte ja meinen grossen Rucksack geschultert), wo ich die letzte Woche im Wohnzimmer auf den Fussboden verbrachte (Sujesh wollte ich nicht mehr um noch 1 Woche fragen, dachte auch, er kriegt neue Couch surfer, und es ist ja schoen, wieder mal was neues zu sehen). Waehrenddessen kriegte ich einen Anruf (Handy doch nicht so schlecht) und wir wurden zu einem spaeten Dinner zu Martina, Judith und Win eingeladen (dorthin nahmen wir den Bus, ohne Gepaeck, haha).

Am naechsten Tag sind Jimmy und ich zu den Blue Mountains aufgebrochen. Haben uns in Katoomba die beruehmten 3 Sisters angesehen, sind leider, auf Jimmy's Wunsch, die Great Stairs runter (ca 400 extrem steile Stiegen) und unten angekommen haben wir uns entschieden, eine ca 1stuendige Wanderung zu machen (Jimmy mit der Gazette seiner Mutter und nochmal Stiegen).


Ich wollte so schnell wie moeglich zurueck (nein, leider, Stiegen rauf - hatte binnen 2 Stunden alles an- und ausgezogen: von Winterjacke bis Traegerleiberl, war echt ein Workout). Sonja hatte mir naemlich empfohlen, Katoomba den Ruecken zu kehren und nach Wentworthfalls zurueckzufahren und den THE VALLEY OF THE WATERS walk zu machen. Man spaziert neben einem Creek entlang, aus dem immer wieder Wasserfaelle entspringen, von klein bis immer groesser (man geht praktisch "verkehrt" - man kommt ueberm Wasserfall an und muss dann runter um ihn zu sehen, was leider auch wieder Stiegen bedeutete - siehe Fotos).



Leider wussten wir nicht, WIE lange dieser dauert und konnten ihn nicht beenden, da die Sonne bereits unterging:( Muede und erschoepft in Sydney angekommen haben wir es uns in Jimmy's YHA Hostel mit Pool und Sauna gut gehen lassen. War echt schoen, wieder einmal so ein Tag ausserhalb der Grossstadt.

Jimmy hatte am Nachmittag seinen Flieger nach Thailand, naja, da kann man nicht so richtig viel anfangen ... sind in der Stadt herumgelaufen (Foto: Queen Victoria Building) ...
... und ich habe mich danach mit Sonja und Sujesh in der Oxford Street zum Essen und auf einen Mocca getroffen (in einem Cafe mit Bibliothek, so wie ich es liebe). Beendet habe ich den Abend mit schlechten DVDs auf Sujeshs Couch, meinem "alten" Couch Surfer. Dafuer war ich gleich wieder in der Oxford Street und habe den Nachmittag im selben Cafe wie oben mit einem Reisefuehrer von Australien verbracht. Den Donnerstag Abend habe ich wieder - wie vor einer Woche, wo ich meine Brieftasche verloren habe - im Establishment (bei gratis-Getraenken mit 2 aelteren SEHR reichen Herren), in Hugo's Lounge (bei Pizza) und in der Worldbar ausklingen lassen (Fotos: Martina; Sonja und Tanya; Win und Judith).


Am Tag darauf habe ich mir mal meine "neue" Nachbarschaft (Glebe) genauer angesehen (war ja immer unterwegs). Abends ging's aber wieder zu Martina, Win und Judith, wo wir auf Tanya warteten, die uns Bars in der Oxford Street zeigen wollte. Frank, meine 1. Weltreisebekanntschaft aus New York kam auch vorbei. Er ist zu einer meiner wichtigsten (Reise)Ansprechpersonen geworden und zaehlt zu meinen liebsten Freunden. Mit ihm habe ich meine letzten Tage in Sydney (fuers erste) verbracht. Waren am Glebe Market, haben Andrew beim Aussie Rules Football besucht, waren bei ALDI und sind die Lokale abgeklappert, in denen ich free Vouchers hatte (bekommt man als Backpacker von den Hostels). Aber ein besonderes Lokal musste ich meinem deutschen Freund noch zeigen: das Loewenbraeu in THE ROCKS. Hat er sich gefreut und leider auch ein bisschen Heimweh bekommen. Im letzten Lokal, dem Orient Hotel, ist mir was arges passiert. Mich hat eine aeltere Dame, extrem gutaussehend, was ich ihr auch sagen musste, angesprochen, wieso ich immer so grinse. Sind dann gemeinsam fuer kleine Maedchen gegangen -so dachte ich - aber nachdem ich mein Geschaeftchen erledigt hatte, wollte sie nochmal mit mir in EINE Kabine. Als ich abwimmelte, fragte sie, ob ich Drogen fuer sie haette .... und wieder musste ich miterleben, dass ich als einzig nuechterne als die Dealerin vermutet werde ... und seh ich lesbisch aus?? Ws hatte ich in letzter Zeit zu viel Kontakt mit lesbischen Maedls, haha!

Sonntag ist Familientag! Ueber Andrew und die Feuerwehr habe ich gratis-karten fuer den Zoo bekommen (Eintritt normalerweise 39 Dollar) und ich habe gleich Sonja und Frank mitgenommen. Koalas habe ich frei lebens leider noch nicht gesehen, naja, wenn man fast nur in Sydney ist ja auch kein Wunder. Pelikane aber schon, ua in Pearl Beach (ich dachte, ich spinne, wusste nicht, dass es die hier gibt).

Die Tiere haben hier einen tollen Ausblick, oder?

wie aus Lion King (durch die Fensterscheibe - so nah war ich noch nie an einem Loewen dran)

Faehrfahrt zurueck (Sonja und ich)